Fußball

Nachwuchs muss sich weiter in Geduld üben

Bis dass der Nachwuchs wieder in Pflichtspielen am Ball ist, wird es noch einige Wochen dauern. Archivfoto: Holger Battefeld
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Bis dass der Nachwuchs wieder in Pflichtspielen am Ball ist, wird es noch einige Wochen dauern.
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Relegation der Junioren.

Von Peter Kuhlendahl

Es ist ein Sommer voller Fragezeichen. Vereine und ihre Nachwuchskicker müssen sich in Geduld üben, wie und wann es im Junioren-Fußball weiter geht. „Wichtig ist da zunächst mal, dass der Jugendausschuss des FVN beschlossen hat, dass wie im Seniorenbereich die Saison 2019/20 abgebrochen worden ist“, erklärt Carsten Balke, der Vorsitzende des Kreisjugend-Ausschusses in Remscheid.

Doch damit enden auch schon die Gemeinsamkeiten. Denn anders als bei den Senioren gibt es in den Nachwuchsligen auch Absteiger. Außerdem stehen noch eine Reihe von Qualifikationsspielen auf dem Programm. „Die werden, falls es keine neuen Auflagen gibt, aber nicht vor September ausgetragen“, meint Balke. Und an den eigentlichen Saisonstart sei deshalb vor Oktober nicht zu denken.

An den Qualifikationsspielen zur Niederrheinliga werden drei Nachwuchsteams aus dem Kreis Remscheid teilnehmen. Dies sind die B- und C-Junioren des SSV Bergisch Born sowie die C-Junioren des Hastener TV. Diese Teams haben in den Abschlusstabellen der Bergischen Leistungsklasse, die auch nach einer Quotientenregelung erstellt wurden, die entsprechenden Platzierungen geschafft.

Die Mannschaften, die die Ränge sechs bis zwölf eingenommen haben, sind außerdem gefordert. Sie spielen mit den jeweiligen Tabellenzweiten und gegenebenfalls den Dritten der Kreisleistungsklassen um den Verbleib beziehungsweise Aufstieg in die Bergische Leistungsklasse.

A-Junioren sind das Sorgenkind im Kreis Remscheid

Unabhängig von allen Überlegungen, welche noch mit der Saison 2019/20 zu tun haben, gibt es im Remscheider Jugendfußball ein großes Problemkind. Das ist die Kreisleistungsklasse der A-Junioren. Da waren in der abgebrochenen Spielzeit neun Teams an den Start gegangen. Fünf von diesen hatten sich im Verlauf der Saison allerdings vom Spielbetrieb zurückgezogen.

Da die A-Junioren des FC Remscheid nun den Aufstieg geschafft haben, stellt sich die Frage, wie mit den restlichen Teams überhaupt ein sinnvoller Spielbetrieb aufrecht erhalten werden kann. „Zunächst warten wir ab, wie viele Mannschaften gemeldet werden“, sagt Balke, der darauf hinweist, dass die Meldefrist in diesem Jahr bis zum 31. Juli verlängert worden ist.

Falls dann nur vier oder fünf Clubs dabei sein sollten, sollen sie dann in die Überlegungen des Kreises eingebunden werden. Zur Debatte stünde beispielsweise die Übersiedlung in den Kreis Solingen oder Wuppertal. Balke: „Allerdings darf dann nicht außer Acht lassen, dass zum Teil weite Fahrten in Kauf genommen werden müssten.“ So bleiben auch hier zunächst noch Fragezeichen.

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