Radsport

MTB-Cup: Feuerwehrmann wird zum Held des Tages

Höchste Konzentration war bei den Aktiven gefragt, um die als schwierig geltende Strecke unfallfrei zu überstehen. Das gelang nicht allen. Foto: Michael Sieber
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Höchste Konzentration war bei den Aktiven gefragt, um die als schwierig geltende Strecke unfallfrei zu überstehen. Das gelang nicht allen.
  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
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RV Adler Lüttringhausen verdaut den frühmorgendlichen Schock.

Wer auch immer für das Wetter verantwortlich ist – der- oder diejenige scheint ein Herz für den Radsport zu haben. Der 12. Mountainbike-Cup des RV Adler Lüttringhausen fand bei zeitweise strahlendem Sonnenschein statt und sorgte für Bestlaune bei den Aktiven und dem Ausrichter. „Lediglich morgens beim Aufbau hat es mal geregnet“, sagte Geschäftsführer Dirk Lepperhoff.

Das war längst vergessen, als es kurz nach 9 Uhr auf die Strecke ging, welche als anspruchsvoll gilt und deshalb bei den MTB-Freaks sehr beliebt ist. Zu dem Zeitpunkt war auch der frühmorgendliche Schock verdaut. Das DRK musste um 7.40 Uhr den Dienst an der Strecke wegen einer Bombenentschärfung in Wuppertal absagen. „Mein Telefon stand nicht mehr still“, sagte Jan Küpper aus dem Organisationsteam des RV Adler. Ohne einen Sanitätsdienst vor Ort darf ein solches Rennen nicht stattfinden.

Als idealer „Joker“ sollte sich Thorsten Voigthaus entpuppen. Der begeisterte Mountainbiker ist bei der Berufsfeuerwehr tätig und kam nach seinem Dienst mit zwei Bekannten von der Freiwilligen Feuerwehr Lüttringhausen und einem befreundeten Sanitäter zum Blaffertsberg und wurde damit rechtzeitig zum ersten Start zum Retter der Veranstaltung. Küpper: „Für mich sind die Jungs so etwas wie die Helden des Tages.“ Info am Rande: Voigthaus war 2018 für den Ehrenamtspreis des RGA nominiert worden.

So wurde es ein wunderbarer Tag – was den Sport und das Drumherum betraf. Knapp 300 Aktive nutzten die Gelegenheit, endlich wieder wettkampfmäßig ihrem Lieblingssport nachgehen zu können. Zum Teil kamen die Aktiven sogar aus den Niederlanden oder hatten ihre Heimat weit über die NRW-Grenzen hinaus. Kurz: Der MTB-Cup des RV Adler zog auch bei seiner zwölften Ausrichtung. Das alles bei toller Stimmung und mehr Zuschauern, als erwartet wurden. Im Laufe des Tages war das Catering „geplündert“.

Einige Stürze auf den teils ruppigen Abfahrten und an der Rampe verliefen einigermaßen glimpflich. Dr. Volker Peinke als Veranstaltungsarzt bekam wenig bis gar nichts zu tun. Die Adler waren mit 31 Fahrern am Start und zeigten ihr Können auf den unterschiedlichsten Strecken.

Das sind die Ergebnisse der Adler-Fahrer im Überblick

Männer Elite: 5. Marco Hoffmann, 13. Dennis Marschall. Masters 2-4: 3. Thorsten Pott, 10. Andreas Marschall. Fun: 2. Felix Pembaur, 4. Jonas Köpsel. Senioren 1 Fun: 4. Tom Schöler, 13. Manuel Ochs. Senioren 2 Fun: 9. Mike Milling, 17. Thorsten Koll. Junioren U19 Fun: 1. Maurice Apel. Jugend männlich U17 Fun: 4. Bosse Klein. Schüler U15: 8. Lukas Leistner, 15. Jonah Walesch, 16. Paul Gleißner. Schüler U13: 15. Tim Friedrichs. Schüler U11: 3. Noel Mattern, 9. Ben Leistner, 10. Moritz Koll, 17. Simon Daltilia, 18. Alexander Kaucher. Kids U9: 1. Silas Pott, 18. Jan Lehmann, 23. Marie Daltilia, 24. Nico Eck, 27. Noemi Fischer, 28. Edoardo Rinaudo. Bambini U7 Fahrrad: 9. Nico Fischer, 17. Theresa Schöler. Bambini U7 Laufrad: 3. Mathis Schöler, 3. Lara Pembaur.

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