Radsport

Miteinander der Vereine imponiert

Der RV Adler Lüttringhausen steht am Sonntag wieder für viele tolle radsportliche Momente.
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Der RV Adler Lüttringhausen steht am Sonntag wieder für viele tolle radsportliche Momente.
  • Andreas Dach
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Analyse: Der RV Adler richtet die 13. Auflage des MTB-Cups aus. Die Meldezahlen sind etwas rückläufig.

Von Andreas Dach

Den Bergischen sagt man nach, sehr hartnäckig zu sein. Die Radsportler des RV Adler Lüttringhausen stehen für diese These. Als im Jahr 2021 der NRW-Cup coronabedingt nicht in der gewohnten Serienwertung stattfinden konnte, ließ man sich nicht unterkriegen. Dass man als Ausrichter für eine Tageswertung und für die Landesverbands- und die Bezirksmeisterschaft stand, wurde dem rührigen Club von Aktiven aus Nah und Fern hoch angerechnet. Wir haben nachgefragt, wie es mit der beliebten Veranstaltung weitergeht.

In diesem Jahr wird der NRW-Cup wieder in normaler Form ausgetragen. Was bedeutet das für den RV Adler?

Er macht einfach weiter, wo er aufgehört hat, trägt am kommenden Sonntag am Blaffertsberg die 13. Auflage des Adler-MTB-Cups aus. Das ist gleichbedeutend mit dem zweiten Lauf der Serie des NRW-Cups, von denen es fünf gibt. Dazu kommt der dritte Lauf des NRW-Schülercups – bei sieben insgesamt.

Es dürfte wieder ein langer Tag an der Ortsgrenze zu Wuppertal werden.

So ist es. Bereits um 8 Uhr ist die Nummernausgabe, um 9.30 Uhr beginnt das erste Rennen. Über den Tag verteilt werden radsportliche Wettstreite in 15 Kategorien angeboten, wobei einige auch zusammen starten. Der letzte Lauf ist für 17.30 Uhr vorgesehen, danach folgt die letzte Siegerehrung.

Welches werden die anspruchsvollsten Rennen werden?

Die leistungsstärksten Fahrer gehen am kommenden Sonntag um 13 Uhr auf die Strecke – dann beginnt das sogenannte Eliterennen. Es gilt dann, in 60 Minuten so viele Runden wie möglich zu fahren. Wobei die Runden grundsätzlich je nach Altersklasse zwischen einem Kilometer und vier Kilometern variieren. Letztlich sollten sich die Radsportinteressierten aber nicht nur auf die Spitzenathleten konzentrieren. Sogar die Kleinsten zeigen zum Teil schon, welche Talente in ihnen schlummern. Das macht Riesenspaß, ihre Fahrkünste hautnah an der Strecke zu beobachten.

Wie viele Voranmeldungen liegen vor?

Derzeit sind es gut 160. Damit liegt man deutlich unter früheren Zahlen. „Es hat schon mal die 300 gegeben“, sagt Jan Küpper, der gemeinsam mit Thorsten Pott bei Planung und Umsetzung der Veranstaltung vorwegmarschiert. Dabei ist den Adlern nicht verborgen geblieben, dass dieser Trend im Sport in vielen Bereichen zu beobachten ist: „Das ist keine rein radsportliche Geschichte.“

Ist es noch möglich, sich anzumelden?

Bis zu diesem Dienstag kann man sich online anmelden. Vor Ort werden am Sonntag noch Nachmeldungen möglich sein.

Werden auch wieder Aktive aus Nachbarländen dem Ruf der attraktiven Strecke folgen? Seit 2019 wird der Adler-MTB-Cup nicht mehr in Reinshagen, sondern in Klausen ausgetragen.

Viele sogenannte Dauerbrenner sind dabei. Sie kommen gerne nach Remscheid, weil sie die akribische Vorbereitung und die tolle Strecke schätzen. Dazu gehören auch Holländer und Belgier.

Wo können Teilnehmer und Zuschauer parken?

Wie immer in der Straße Am Blaffertsberg, wobei die Plätze dort begrenzt sind. Umso besser, dass es auf dem Hof der Firma Paffrath (Weberstr. 5) auch Möglichkeiten gibt, sein Fahrzeug abzustellen. Von dort ist es nicht weit zum Start- und Zielbereich.

Überhaupt kann sich der RV Adler wieder auf viel Unterstützung verlassen.

Man denke an die Elora-Werkzeugfabrik, die ihr Gelände zur Verfügung stellt. Dort laufen alle Fäden zusammen. Von der Anmeldung bis zur Siegerehrung. Oder an die Picard + Birkenstock GmbH & Co. KG. Von dort bekommt man Strom und Wasser.

Nicht zu vergessen die vielen Ehrenamtler.

Schon am Vortag werden Adler-Helfer zum Aufbau vor Ort sein und dann auch den kompletten Sonntag. Von 40 bis 50 Freiwilligen kann man ausgehen. Ein Teil von ihnen gehört auch anderen Vereinen an – wie beispielsweise dem Röntgensportclub. Es ist in Remscheid ein ungeschriebenes Gesetz, dass Vereine sich bei solch großen Ereignissen gegenseitig unterstützen. Oft genug sind die Adler-Radler gerade bei Laufveranstaltungen uneigennützig als Begleiter für den Fall der Fälle auf der Strecke unterwegs. Sowas zahlt sich aus. Ein Geben und Nehmen.

Noch einmal zum Sportlichen: Sind viele Lokalmatadoren bei den Rennen dabei?

Man wird jede Menge Aktive im Adler-Dress bewundern können, auch viele noch sehr junge. Spannend wird es für die Schüler von der U11 bis zur U15. Bevor sie ihre Startposition beim Hauptrennen erfahren, müssen sie auf einem Technik-Parcours Radbeherrschung, Koordination und Balance nachweisen. Das ist Pflicht, bevor es auf die Strecke geht.

Rubrik

Immer dienstags greifen wir spezielle Themen auf und haken nach. Gibt es Fragen, die unbeantwortet sind? Dinge, die eingeordnet werden müssen? In der aktuellen Analyse geht es um den Mountainbike-Cup des RV Adler Lüttringhausen.

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