Türchen Nummer 5

Adventskalender: Marius Müller ist Borns Abwehrchef

Die Nummer 5 lebt nicht nur, Marius Müller verkörpert sie auch auf dem Platz.
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Die Nummer 5 lebt nicht nur, Marius Müller verkörpert sie auch auf dem Platz.
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Der Fußballer gehört beim Bezirksligist SSV Bergisch Born zu den alten Hasen.

Von Fabian Herzog

Aufgrund seiner unaufgeregten Spielweise könnte man meinen, Marius Müller gehört beim Fußball-Bezirksligisten SSV Bergisch Born zu den alten Hasen. So routiniert, so zuverlässig spult er sein Pensum ab. Dabei ist der Innenverteidiger gerade einmal 19 Jahre alt. In Worten: neunzehn! Was seinen Trainer in höchsten Tönen schwärmen lässt. „Ich habe in dem Alter noch nie einen solch kompletten Spieler gesehen wie ihn“, sagt Tim Janowski. Und der ist schon lange im Geschäft.

Direkt in seinem ersten festen Seniorenjahr – schon in der vergangenen Saison hatte er neun Einsätze in der Bezirksliga – hat sich der Remscheider, der in Honsberg lebt, zu einer unverzichtbaren Größe entwickelt. Was seiner Meinung nach perfekt zur Rückennummer passt. „In der Jugend hatte ich immer die 3“, erzählt Müller. „Aber die 5 gehört doch viel eher zu einem Abwehrchef.“ Als solcher orientiert sich der Bayern-Fan gerne an großen internationalen Vorbildern. Wie am Brasilianer David Luiz. Oder am Spanier Sergio Ramos. Oder auch am Niederländer Virgil van Dijk.

Es würde nicht übermäßig verwundern, wenn auch Müller in den nächsten Jahren (noch mehr) von sich reden machen würde. Dafür bringt er alles mit und schiebt zusätzlich zu den drei Trainingseinheiten mit der Mannschaft diverse Extraschichten in der „Muckibude“. Im FitX am Bahnhof ist er, wenn es der Terminplan zulässt, „vier Mal die Woche“ anzutreffen. Dem Zufall will er nichts überlassen.

Als Fußballer hat Müller klare Ziele: „Ich möchte mit Born in die Landesliga aufsteigen.“ Und nicht nur das: „Wir wollen alle aufsteigen.“ Der Zusammenhalt sei die große Stärke des ehemaligen Spitzenreiters, der den Platz an der Sonne erst vor wenigen Wochen räumen musste. Was den 19-Jährigen daran am meisten stört, war nicht die 0:1-Niederlage im Spitzenspiel in Wald: „Die fünf Unentschieden (bei Ayyildiz, in Rade, beim DTV, gegen den SV Solingen und in Baumberg, Anmerkung der Redaktion) waren ärgerlich.“

Dem SSV ist Müller eng verbunden, seit er in der D-Jugend von Carlos Dantas an die Bornbacher Straße gelockt wurde. Zuvor hatte er in Struck, bei TuRa Süd und beim FCR gekickt. Bei einem Turnier fiel Müller dem Vorstandsmitglied auf. Seitdem gehörte er dem starken 2003er-Jahrgang der Borner an, der sehnsüchtig im Seniorenbereich erwartet wurde.

Dort liefert Marius Müller, der oft auf das in Anlehnung an den Musiker „fehlende“ Westernhagen angesprochen wird, Sonntag für Sonntag ab. Unter der Woche gehört dann Fast Food zu seinem Repertoire. Für den Schnellimbiss „burgerme“ am Markt liefert der Gesundheits-Ökonomie-Student aus. Unaufgeregt und zuverlässig. Wie man es von ihm auch als Fußballer kennt.

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