Kurzinterview

Marc Wolter lernt es gerade, die Kleinigkeiten zu schätzen

Sein Sohn Nolan ist Marc Wolters ganzer Stolz. Foto: MW
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Sein Sohn Nolan ist Marc Wolters ganzer Stolz.
  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
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Zehn Fragen an Marc Wolter.

Der 54-jährige Marc Wolter lebt mit seiner Frau Jennifer und Sohn Nolan an der Fichtenhöhe. Seine sportlichen Leidenschaften heißen Tischtennis und Tennis. Vor allem im Tischtennis hat er es zu Ruhm und Ehre gebracht.

1. Was sagst du zum Coronavirus?

Marc Wolter: Eine Katastrophe. Am Anfang habe ich den Virus nicht wirklich ernst genommen. Seit März/April sehe ich das anders, da ich mit Symptomen in Quarantäne war. Ich kann nicht jede Verordnung nachvollziehen, halte mich aber daran. Ich hätte nie gedacht, dass unser aller Leben so schnell aus den Fugen geraten kann. Ich lerne, Kleinigkeiten zu schätzen, die vorher selbstverständlich waren. Ich möchte mein altes Leben zurück.

2. Wie nutzt du die nun freigewordene Zeit am liebsten beziehungsweise wie hast du sie genutzt?

Wolter: Ich habe das Spazierengehen für mich entdeckt – mit der Familie durch die heimischen Wälder. Ich kenne inzwischen jeden Baum mit Namen. Mit meinem Sohn Nolan mache ich regelmäßig Fahrradtouren und kann die Trasse nur empfehlen. Ja, und nach einer Ewigkeit war ich mal wieder auf dem Drachenfels.

3. Was wirst du als Erstes machen, wenn der Spuk endgültig vorbei ist?

Wolter: Mit den Kumpels nach Köln fahren und es krachen lassen.

4. Bier mit oder ohne Alkohol nach dem Sport?

Wolter: Mit. Allerdings am liebsten als Radler. Das löscht den Durst, und man kann ein Zweites trinken.

5. Mannschaftstour: Malle oder gemütlich?

Wolter: Die Frage stellt ihr mir nicht wirklich. Wie oft habe ich Einzelne von euch aus der RGA-Sportredaktion im Bierkönig auf Mallorca getroffen. Also: Ganz klar Malle!

6. Was darf in deinem Kühlschrank nicht fehlen?

Wolter: Nachtisch. Und diesbezüglich Pudding. Dazu Eier, Milch, Butter und – als krassen Gegensatz – Cola Zero. Irgendwie muss man inzwischen kalorienbewusst leben, damit die Figur nicht total aus dem Ruder läuft.

7. Musik: Schlager, Klassik oder Techno (oder etwas anderes)?

Wolter: Charts und die 80er. Letzteres ist für mich die beste Musik überhaupt.

8. Mit welchem Sportler würdest du gerne mal in die Sauna gehen beziehungsweise einen Kaffee trinken?

Wolter: Die Kombination aus Sportlerin und Sauna hätte zu Hause Konfliktpotenzial.

9. Über welche Sportart wird in den lokalen Medien zu wenig berichtet?

Wolter: Es gibt viele sogenannte Randsportarten, die ihrem Aufwand entsprechend nicht genug gewürdigt werden. Euch vom RGA nehme ich da aus. Der Lokalsportteil war schon immer sehr gut. Auf den Punkt, mit den entsprechenden Hintergrundinformationen. Und das vom Profi- bis in den Hobbybereich. Für mich seit Ewigkeiten gerade am Montag ein Muss.

10. Wie sieht für dich der perfekte Abend aus?

Wolter: Ein gemeinsames Abendessen mit der Familie. Dann zu gegebener Zeit meinen Sohn zu Bett bringen und anschießend mit meiner Frau einen guten Film – sie mit Wein, ich mit Cola Zero – auf der Couch genießen. ad

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