Fußball

Marathon und Dhünn: Neues Personal, neues Glück?

Die früheren Teamkollegen Eduard Repp (l.) und Fabian Heinrich sind in der kommenden Saison (Aufstiegs-) Konkurrenten.
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Die früheren Teamkollegen Eduard Repp (l.) und Fabian Heinrich sind in der kommenden Saison (Aufstiegs-) Konkurrenten.
  • Fabian Herzog
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Check der nächsten beiden Mannschaften in der Fußball-Kreisliga A.

Remscheid/Wermelskirchen. Sie teilen nicht nur das Schicksal, in der vergangenen Saison aus der Bezirksliga abgestiegen zu sein. Auch in Sachen Mentalität, Teamspirit und Identifikation ähneln sich der VfB Marathon Remscheid und der SSV Dhünn schon sehr und stellen diesbezüglich im Kreis so etwas wie das Nonplusultra dar. Viele sehen in den beiden Mannschaften auch die Top-Favoriten der kommenden Saison in der Kreisliga A – was die Trainer in Reinshagen und an der Staelsmühle unterschiedlich kommentieren.

Beim VfB Marathon nimmt Dominik Müller die Favoritenrolle uneingeschränkt an und sagt: „Wir wollen auf jeden Fall wieder aufsteigen. Da mache ich kein Geheimnis draus.“ Er selbst geht mit gutem Beispiel voran, hat schon acht Kilogramm abgenommen und beim Cooper-Ausdauertest zum Vorbereitungsstart den dritten Platz belegt. „Ich will noch mal angreifen“, sagt der Spielertrainer, der weiter von Patrick Koschella als „Co“ unterstützt wird. Auch innerhalb des Kaders spürt er eine Aufbruchstimmung, die mit Blick auf den unglücklichen Abstieg einer Jetzt-erst-Recht-Haltung gleicht: „Die Mannschaft ist gewillt, den Fehler des Verbandes gutzumachen.“

Nicht mehr dazu gehören Tom Paß, Erik August (beide SV 09/35), Ismet Agadakmaz (Ayyildiz), Natale Gargiullo, Patrick Sadowski, Nasim Hashemi (alle Dabringhausen), Pascal Urban (TuRa Pohlhausen) und auch Fabian Heinrich, der nach Dhünn gewechselt ist. Gekommen sind dafür Marcel Vetter, Eduard Repp, Kevin Lamottke (alle nach Pause), Ivan Maras, Fabian Trautvetter (beide TS Struck) und Lukas Elsner (SG Hackenberg).

Auch beim SSV Dhünn gab es ein mittelschweres Kommen und Gehen. Neben Heinrich sind Till Schiller, Tim Posingies (beide TuRa Süd), Jakob Schäffer (DTV), Tobias Ritter, Dimitri Jurcenko (beide Born II) und Dominic Rehbold (nach Pause) dazugekommen. Verlassen haben den SSV Fabian Rick (SV Altenberg), Til Schmidt, Joschka Bührmann, Gabriel Romeo (alle eigene Zweite), Max Schmidt, Kevin Schmidt (beide Pause) und Marius Suchanoff (FCR). Über Letztgenannten hat sich Dennis Schmidt, der Kristian Fischer als Trainer abgelöst hat, geärgert: „Das war menschlich ein absolutes Unding.“

Die Vorfreude auf seine erste Traineraufgabe lässt sich der frühere Profi davon nicht leben. Schmidt, der schon zu Fischers Zeiten viel Einfluss genommen hat und Andreas Böge an seiner Seite weiß, brennt darauf, seine Ideen und Vorstellungen in die Tat umzusetzen. Wobei er sich selbst „noch nicht ganz sicher“ ist, ob er weiter auch auf dem Platz stehen wird. Die Vorbereitung absolviert er jedenfalls komplett mit.

Ob mit oder ohne ihn auf dem Platz: Schmidt sieht seinen SSV gut für die Kreisliga A aufgestellt. Die großen Ambitionen möchte er aber nicht formulieren: „Ich bin lieber der Jäger als der Gejagte und nehmen das Wort Aufstieg nicht in den Mund.“ Klar wolle man um die ersten drei Plätze mitspielen und in jeder Partie das Maximum herausholen. Dem neuen (Spieler-) Trainer ist aber eines noch wichtiger: „Wir wollen wieder Spaß am Fußball haben.“

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