Leichtathletik

Gesundheitsprojekt: Marathon ist nicht gefährlich

Ziel der Projektteilnehmer ist, Ende Oktober beim Start des Röntgenlaufs dabei zu sein. Foto: Cepanta Poursharif
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Ziel der Projektteilnehmer ist, Ende Oktober beim Start des Röntgenlaufs dabei zu sein.

Rund 100 Interessierte nahmen an der Informationsveranstaltung für das Marathonprojekt „Gesundheit Plus“ teil.

Von Peter Kuhlendahl

Eine geballtere Kompetenz bekommt man sonst wohl nirgends geboten. Sowohl aus läuferischer als auch aus medizinischer Sicht wurde bei der Informationsveranstaltung für das Marathonprojekt „Gesundheit Plus“ deutlich, dass die Initiatoren und Projektverantwortlichen nichts dem Zufall überlassen werden. Davon überzeugten sich rund 100 Interessierte, die im Forum Hackenberg in Lennep die Veranstaltung besuchten.

22 von ihnen machten an Ort und Stelle gleich Nägel mit Köpfen und meldeten sich verbindlich an. Dazu kamen außerdem zwei Einsteiger, die sich in der gesonderten Anfängergruppe versuchen wollen. „Damit sich das Projekt trägt, brauchen wir allerdings 40 Teilnehmer“, sagte Arnd Bader, der neben Daniel Schmidt, Bernd Fiedler und Katharina Tomaszek für das Projekt, das der Röntgen Sport Club veranstaltet, verantwortlich ist.

„Wir freuen uns über ein breites Netz an Partnern.“

Daniel Schmidt, Läufer und Projektverantwortlicher

Allerdings liegt ein Plan B in der Schublade, damit keiner der Interessierten im wahrsten Wortsinn auf der Strecke bleibt. „Ich bin aber optimistisch, dass wir bis Ende Februar die nötige Anzahl zusammen haben“, erklärte Bader. Ein Grund, warum sich bei der Info-Veranstaltung nicht noch mehr angemeldet haben, sei aus seiner Sicht, dass als Voraussetzung eine Bescheinigung des Hausarztes oder eines Sportmediziners vorliegen muss.

„Denn nach einer entsprechenden Vorsorgeuntersuchung ist Marathonlaufen auch nicht gefährlich“, erklärte beispielsweise Herzspezialist Prof. Dr. Herbert Löllgen, der neben Dr. Stephan Biesenbach, Dr. Helmut Cuntze, Dr. Volker Peinke und Dr. Frank Neveling die sportmedizinische Begleitung und Beratung des Projekts übernommen hat.

„Wir freuen uns über ein breites Netz an Partnern. Und die Teilnehmer können mit jeder Frage an uns herantreten“, so Daniel Schmidt. Gemeinsam mit Bader wird er zum Auftakt des Projekts am 3. März einen laufspezifischen Eignungstest durchführen. „Das wird aber nicht der berüchtigte Cooper-Test sein. Wir lassen uns was Neues einfallen“, betonte Bader. Die Teilnehmer, die grundsätzlich in der Lage sein sollten, zehn Kilometer in 70 Minuten zu laufen, werden dann in vier Leistungsklassen eingeteilt. Die fünfte Gruppe ist die der Anfänger, die von Bernd und Susanne Fiedler betreut wird.

Ziel ist bekanntlich die Teilnahme am Röntgenlauf Ende Oktober. Bis dahin gibt es dann wöchentlich zwei feste Trainingstermine. Dazu werden ein Ausgleichstraining, Vorträge und Workshops angeboten. Außerdem bekommen die Teilnehmer, die über das Angebot hinaus natürlich noch weitere Einheiten absolvieren müssen, Trainingspläne. „Vier bis fünf Einheiten pro Woche sollten es schon sein, um auch gesund zum Marathon zu kommen“, machte Bader deutlich, welchen Aufwand jeder Teilnehmer betreiben muss, um sein Ziel zu erreichen.

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