Handball

Lukas Pütz wird der HG Remscheid lange fehlen

Auf solche Aktionen von Lukas Pütz muss die HG Remscheid für eine lange Zeit verzichten. Archiv-Foto: batte
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Auf solche Aktionen von Lukas Pütz muss die HG Remscheid für eine lange Zeit verzichten.
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Rechtsaußen des Regionalligisten muss an der Schulter operiert werden.

Von Andreas Dach

Rund dreieinhalb Wochen vor dem Start in die Regionalliga-Saison muss die HG Remscheid einen heftigen Nackenschlag verkraften. Die Schulterverletzung von Lukas Pütz ist schwerwiegender, als dies bislang angenommen worden war. Ende des Monats muss sich der Rechtsaußen einer Operation unterziehen. „Er wird uns im restlichen Kalenderjahr nicht mehr zur Verfügung stehen“, sagt Trainer Alexander Zapf zerknirscht.

Zumal die HGR mit Linkshändern nicht gerade prall besetzt ist. Achim Jansen und Todor Ruskov sind die beiden einzig verbliebenen. Beide gut, beide erfahren – für eine lange Saison aber eindeutig zu wenig. „Linkshänder wachsen nicht auf den Bäumen“, macht Zapf deutlich, dass die kurzfristige Verpflichtung eines Pütz-Ersatzes eher nicht zustande kommen wird. Stattdessen schaut man sich in den eigenen Reihen um. Seit anderthalb Wochen – also gleich im Anschluss an eine zweiwöchige Pause – trainiert Daniel Merckelbach aus der 2. Mannschaft beim Regionalligisten. Und bestätigte beim 27:27-Testspiel-Remis gegen den Verbandsligisten HSG Gevelsberg-Silschede gleich die guten Eindrücke. Auch wenn es der in der Landesliga beheimateten Zweiten weh tun würde – Merckelbach könnte bis zur Rückkehr von Pütz eine Dauerlösung beim Regionalligisten werden.

Zapf muss gegen Gevelsberg sogar selbst mitspielen

Gegen Gevelsberg war die HGR nur mit einem Rumpfkader angetreten. Unter anderem fehlten Michael Heimansfeld, Todor Ruskov, Sebastian Schön und Tobias Geske. Zudem ist Florian Hinkelmann nach wie vor noch nicht wieder von seiner langwierigen Verletzung genesen. So musste Zapf sogar selbst mitspielen. Am kommenden Sonntag, wenn man um 16 Uhr zu einem weiteren Test bei der SG Ratingen antritt, soll sich die personelle Lage wieder ein wenig entspannt haben. Tags zuvor wird die HGR noch ein Trainingslager beziehen.

Zapf lobt die Stadt Remscheid für die Kooperation: „Sie ist uns sehr entgegengekommen und hat uns angesichts des baldigen Saisonstarts weitere Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt.“ Mit der Rückkehr in die Sporthalle Neuenkamp ist indes ohnehin ein Stück weit Normalität in die Abläufe bei der HGR zurückgekehrt. Leider nicht zustande gekommen ist übrigens ein Testspiel gegen den Zweitligisten VfL Gummersbach, das in dieser Woche stattfinden sollte.

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