Die Woche im Sport von Andreas Dach

Liebe Fußballer: Bitte keinen Schrecken ohne Ende

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Immer weniger glauben daran, dass die Hinrunde noch zu Ende gespielt werden kann.

Die Handballer haben es vorgemacht. Die Volleyballer auch. Und die Tischtennisspieler. Um drei Beispiele zu nennen. Bei ihnen ist die Saison im Amateurbereich längst abgebrochen worden. Schweren Herzens und vor allem schmerzlich für diejenigen, die auf einem guten Weg waren, den Sprung in die nächsthöhere Klasse zu schaffen. Zum Teil waren Teams dabei, denen der (wahrscheinliche) Aufstieg bereits zum zweiten Mal in Folge durch das verfluchte Virus entrissen worden ist. Bitter. Partiell wird noch über mögliche Aufstiegsrunden diskutiert, die zu einem späteren Zeitpunkt eingestreut werden könnten. Ob das Realität wird?

Alle Augen sind bei den meisten ohnehin längst auf die neue Spielzeit gerichtet. Was angesichts der zunehmend unsicheren Corona-Lage bei allem verständlichen Frust sicherlich Sinn macht. Das lässt sich planen. Da weiß man, woran man ist

Anders ist die Situation bei den Fußballern. Da legen die Verantwortlichen des Verbands noch vornehme Zurückhaltung an den Tag. Schüren Hoffnungen. Sorgen für Verunsicherung. Warten ab. Und mittendrin sind die Clubs, für die es ja irgendwie weitergehen muss. Nur wie? Nur wann?

Wie will man die Spannung bei Teams und Trainern noch länger aufrecht erhalten? Immer weniger glauben daran, dass die Hinrunde noch zu Ende gespielt werden kann. Zu verschwurbelt sind oft die Gesetze, zu wenig nachvollziehbar häufig die Regeln. Die neue Corona-Schutzverordnung in NRW läuft ab dem 8. März bis zum 28. März. Bis zu fünf Personen aus zwei Hausständen können im Freien Sport machen. Das war vorher nicht erlaubt. Bis zu 20 Kinder im Alter bis zu 14 Jahren dürfen unter freiem Himmel Sport treiben – mit zwei Ausbildungs- und Aufsichtspersonen. Aber irgendwann in absehbarer Zeit mal wieder ein geregelter Trainings- und Spielbetrieb für alle? Der ist selbst mit dem Fernglas nicht in Sicht. Deshalb: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

TOP Immer weniger glauben daran, dass die Hinrunde noch zu Ende gespielt werden kann. Immer mehr Clubs setzen bei personellen Fragen auf Kontinuität für die neue Saison. Einen großen Wechselzirkus wird es in Corona-Zeiten nicht geben

FLOP Der VfL Gummersbach hat seine gute Ausgangsposition im Kampf um den Aufstieg in die Bundesliga verspielt

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