Blick über den Zaun

BHC leistet sich nach der Pause fatale Schwächephase

Emotional ging´s zu beim Duell BHC gegen Berlin. Foto: Kurt Kosler
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Emotional ging´s zu beim Duell BHC gegen Berlin.
  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
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VfL Gummersbach, HSV Gräfrath und der Wuppertaler SV fahren wichtige Siege ein.

Nach der 29:31 (17:16)-Niederlage gegen die Füchse Berlin haben die Handballer des Bergischen HC erstmals in dieser Bundesliga-Saison ein negatives Punktekonto (7:9). Einmal mehr brachte der ISS Dome der Mannschaft von Sebastian Hinze kein Glück. Der BHC bleibt in der Düsseldorfer „Heimspielstätte“ ohne Sieg. Dabei wäre der gegen die Bundeshauptstädter möglich gewesen. Entscheidend war der Beginn der zweiten Hälfte, in welcher sich der Gastgeber zu viele leichte Fehler leistete. Das nutzten die Füchse gegen die Löwen konsequent aus. Kurzfristig verzichten musste der Bergische HC einmal mehr auf Linus Arnesson. Der Rückraumspieler plagte sich erneut mit muskulären Problemen herum.

Immer besser in Tritt kommt der VfL Gummersbach in der 2. Handball-Bundesliga. Gegen den Dessau-Roßlauer HV 06 gelang mit dem 34:26 (17:13) der vierte Sieg in Folge. Dadurch erkämpften sich die Oberbergischen die Tabellenführung zurück. Vor allem im zweiten Abschnitt imponierte das Team von Gudjon Valur Sigurdsson, der bei der Pressekonferenz sagte: „Ich bin zufrieden, dass wir so hoch gewonnen haben, weil ich das bei Weitem nicht erwartet habe.“ In der Schlussphase konnte es sich der VfL sogar leisten, einigen seiner Youngster wichtige Spielpraxis zu ermöglichen. Schon am Mittwoch steht die nächste Bewährungsprobe an. Dann ist Gummersbach um 20 Uhr bei den Rimpar Wölfen zu Gast.

Fast schon beängstigende Formen nimmt die Erfolgsserie des HSV Gräfrath in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen an. Auch gegen den HC Rödertal wurde ein Erfolg bejubelt – diesmal mit 29:24 (15:10). Vanessa Brandt war 13-fache Torschützin für den HSV, bei dem die frühere Wermelskirchenerin Steffi Osenberg als Co-Trainerin tätig ist. Mit dem Ziel Klassenerhalt angetreten, können die Gräfratherinnen so langsam den Blick weiter nach oben richten.

Ein Befreiungsschlag ist dem Fußball-Regionalligisten Wuppertaler SV mit dem 2:0 (2:0)-Sieg im Kellerduell gegen die Sportfreunde Lotte gelungen. Wenige Tage vor dem Westschlager bei Rot-Weiss Essen (Mittwoch, 19.30 Uhr) hat sich der WSV nach drei Niederlagen in Folge durch die Tore von Gianluca Marzullo (25.) und Beyhan Ametov (39.) ein wenig Luft verschafft. Und das ohne den gesperrten Torjäger Marco Königs, Spielmacher Kevin Pires (in Quarantäne wegen eines Coronaverdachtsfalls in der Familie) und Torhüter Daniel Szcepankiewicz (Muskelfaserriss). -ad-

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