Aktion

Ein Lauf-Trio macht die Spaziergänger glücklich

Anfangs wirkten die Macher von allways3 noch skeptisch, als sie sich an der Oelmühle trafen. An der Talsperre hellten die Mienen auf. Foto: SD
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Anfangs wirkten die Macher von allways3 noch skeptisch, als sie sich an der Oelmühle trafen. An der Talsperre hellten die Mienen auf.
  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
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Allways3-Macher verteilen Nikoläuse.

Der Einladungslauf von allways3 hat einen guten Ruf. Wer an der traditionellen Nikolausveranstaltung schon einmal teilgenommen hat, gerät hinterher ins Schwärmen. Weil der Charakter so familiär und herzlich ist. Weil so viele nette Läuferinnen und Läufer zusammenkommen. Und weil es eine wunderbare Möglichkeit ist, sich am „Naschtag“ ein paar überflüssige Pfunde abzutrainieren.

Umso trauriger waren viele Aktive, dass auch dieser Lauf der Pandemie zum Opfer fallen musste. Wie schon einige Veranstaltungen zuvor – zuletzt der Röntgenlauf. Doch die Macher Arnd Beitzer, Stephan Döring und Michael Wingenbach mochten nicht so einfach resignieren. Sie entwickelten eine alternative Idee, mit der sie Menschen eine Freude bereiten wollten. Das gelang.

Sie zauberten an der Remscheider Talsperre am Sonntag vielen Spaziergängern ein Lächeln ins Gesicht. Groß und Klein. Wie das möglich war? Nun, die drei Ausrichter drehten in Nikolauskostümen eine Laufrunde und verteilten unterwegs süße Gaben aus mitgeschleppten Säcken – natürlich mit den entsprechenden Sicherheitsabständen und bei der Verteilung der Süßigkeiten mit Masken.

Ursprünglich hatte das Trio vorgehabt, alleine zu laufen – und zwar auf der eigentlichen Strecke an der Oelmühle. Dort halt, wo seit nunmehr 15 Jahren immer am Sonntag, dem 6. Dezember (beziehungsweise am Sonntag nach dem 6.12.) die Veranstaltung ausgerichtet wird. Doch der gute Gedanke, als Nikoläuse etwas Gutes zu tun, ließ sie umdenken. Sie entschieden sich für die Eschbachtalsperre, wo gerade sonntags immer so richtig viel los ist. Dass spontan auch noch ein paar langjährige Nikolauslauf-Teilnehmer, die von der Aktion Wind bekommen hatten, dort auftauchten, machte die Vorfreude auf die gemeinsame Runde umso größer.

Spätestens als Kinder und Erwachsene mit schokoladigen Teilen versorgt wurden und es mit strahlendem Lächeln dankten, hatte sich der „Umzug“ zur Sperre gelohnt. Die drei waren sich einig: „Auch in Zeiten der Corona-Pandemie gibt es immer mal wieder Lichtblicke – auch im Sport.“

Für den 12. Juni hat man sich vorgenommen, den „Nikolauslauf verkehrt“ an der Oelmühle auszurichten. Statt am 6.12 am 12.6. – eine gute Idee. Das allways3-Trio lässt wissen: „Wir hoffen, dass die äußeren Umstände sich dann so weit verbessert haben, dass es ein echter Lauf für die gesamte Läuferszene werden kann.“ -ad-

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