Handball

Landesligisten starten mit diversen Fragezeichen

Die Wermelskirchener (in Blau) beginnen auswärts, die HSG Rade/Herbeck (in Rot) genießt am ersten Spieltag Heimrecht. Foto: M. Sieber
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Die Wermelskirchener (in Blau) beginnen auswärts, die HSG Rade/Herbeck (in Rot) genießt am ersten Spieltag Heimrecht.
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Am Samstag beginnt die Corona-Saison – Die HGR II hat noch spielfrei.

Von Andreas Dach

Peng: An diesem Wochenende erfolgt der Startschuss. Unter besonderen Bedingungen nimmt die Handball-Landesliga Fahrt auf. Wir geben die letzten Infos vor dem Beginn in eine (coronabedingte) Saison der Ungewissheit.

Wer spielt wann und wo?

Als Erster legt der Wermelskirchener TV am Samstag um 17.30 Uhr bei der DJK Unitas Haan II los. Eine Stunde später – um 18.30 Uhr – muss der ATV Hückeswagen zum Vohwinkeler STV. Die HSG Radevormwald/Herbeck empfängt am Samstag um 19 Uhr Mettmann-Sport II in der Halle Hermannstraße, und die Bergischen Panther III spielen am Sonntag um 16 Uhr bei der HSG Velbert/Heiligenhaus. Die HG Remscheid II hat spielfrei.

Finden die Spiele mit oder ohne Zuschauer statt?

In Rade, wo nicht zuletzt angesichts der großen Ambitionen der HSG ein großer Andrang zu erwarten wäre, hat man ein Corona-Konzept entwickelt, welches es möglich macht, knapp 100 Zuschauer unter den gegebenen Sicherheitsaspekten in die Halle zu lassen. Wie es für die Teams bei den Auswärtsspielen aussieht? Jacek Krajnik (WTV) sagt: „Ich habe keine Ahnung, ob Zuschauer in die Halle dürfen.“ Gleiches gilt für den ATV. Dessen Trainer Bernd Mettler hat immerhin schon einmal in Erfahrung gebracht: „Wir müssen uns wohl auf dem Parkplatz umziehen, weil wir nicht duschen und auch nicht in eine Kabine dürfen.“ Hingegen geht Boris Komuczki (Panther III) davon aus, „dass in Velbert alles ganz normal abläuft“. So habe er es bei einem Telefonat mit dem Vorsitzenden in Erfahrung gebracht.

Gibt es bei den Vereinen Personalien, die wichtig sind?

Ja! Bei der HSG Radevormwald/Herbeck verabschiedet sich Neuzugang Finn Hebbecker aus beruflichen Gründen für mindestens drei Monate nach Österreich. Bedeutet: Er steht am Samstag einmal im Kader und danach für ganz lange Zeit nicht mehr. Trainer Roman Warland sagt: „Es ist schade, aber wir legen ihm natürlich keine Steine in den Weg.“ Beim WTV steht Kevin Siebert nach einer Nasen-Operation nicht zur Verfügung. Der ATV bangt um Daniel Bangert, der sich mit Achillessehnenproblemen herumplagt.

Wie ist die Stimmung bei den Clubs?

„Es wird Zeit, dass es losgeht“, sagt HSG-Trainer Roman Warland. „Nach neunwöchiger Vorbereitungszeit lässt sich die Spannung nicht länger hochhalten.“ Seine Mannschaft ist gut vorbereitet und fiebert dem Spiel gegen die Mettmanner Zweitvertretung entgegen. Warland: „Wir wissen nicht, mit welchem Kader der Gegner kommt, weil die Erste noch nicht im Einsatz ist. Wir sind auf alles vorbereitet.“ Nicht erfreut, „dass es jetzt schon losgeht“, ist WTV-Coach Jacek Krajnik. „Ich hätte gerne noch drei, vier Wochen länger mit den Jungs gearbeitet.“ Immerhin: Die Vorbereitungsspiele wurden überwiegend erfolgreich gestaltet.

Bei den Hückeswagenern hat Mettler den Eindruck, „dass Leidenschaft und Euphorie“ bei seinem Team zurück sind: „Der Spaß ist wieder in den Köpfen.“ Auch Boris Komuczki erlebt es so, „dass die Jungs sich freuen“. Allerdings glaubt er, dass es noch zwei, drei Spiele dauern wird, bis man körperlich und spielerisch da ist, wo man hin will.

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