Die Woche im Sport von Peter Kuhlendahl

Den Landesligisten droht eine Mammutsaison

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Wir sollten uns alle nichts vormachen. Es wird noch weit bis ins nächste Jahr dauern, ehe wir aufgrund der Corona-Pandemie wieder von einem halbwegs normalen Sportbetrieb reden können.

Egal in welchen Sportarten und egal in welchen Ligen.

Damit es im Fußball, Handball, Rollhockey oder auch bei den Schwimmern und Leichtathleten endlich los, oder weiter geht, sind Ideen gefragt. Wichtig ist nun, dass man sich von alten Zöpfen trennt und allen Überlegungen erst einmal offen gegenüber steht.

So hat Aylin Caliskan, die Vorsitzende des Kreisfußball-Ausschusses in dieser Woche laut darüber nachgedacht, eine monatelange Winterpause in die Mottenkiste zu verbannen. Eine nachvollziehbare und gute Idee. Zumal in den letzten Jahren vom Winter keine Spur war, und mittlerweile fast alle Teams auf Kunstrasenplätzen im Einsatz sind.

Diesen Überlegungen schließen sich hoffentlich auch die Verantwortlichen für den Spielbetrieb in den höheren Klassen an. Wobei man insbesondere in der Landesliga vor einer echten Mammutsaison stehen dürfte. Da es in der abgebrochenen Saison zwar Auf- aber keine Absteiger gibt, sind 43 Mannschaften in dieser Saison dabei. Zwei Staffeln hat es bisher gegeben.

Verantwortliche vieler Vereine haben beim Verband vorgefühlt und angeregt, die Saison 2020/21 mit drei Staffeln anzugehen. Die ersten Reaktionen darauf seien aber, um es gelinde auszudrücken, eher skeptisch gewesen. Jetzt droht eine Spielzeit mit fast 40 Meisterschaftsspielen. Angesichts dieser Zahl wird es Englische Wochen ohne Ende geben.

Falls es wirklich so kommen sollte, kann man nur mit dem Kopf schütteln. Natürlich betrifft es alle Teams gleich. Aber von Chancengleichheit kann oft wirklich nicht die Rede sein. Nicht viele Clubs können sich einen Riesenkader leisten, den man dafür braucht. Was spricht gegen drei Staffeln mit 14 Teams? Zumal dann auch die Chance für den Fall der Fälle größer wäre, die Saison regulär zu beenden.

TOP Aufstieg für den SV 09/35 II in die Fußball-Kreisliga A. Der Kreis hat ein Herz für den Sport bewiesen und der Beschwerde Rechnung getragen. Es war ein Härtefall in Corona-Zeiten.

FLOP Der Rasen im Röntgen-Stadion in Lennep könnte durchaus ein wenig mehr Pflege vertragen.

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