Serie: Wer erkennt wen?

Läufer geht gerne mit dem Cabrio auf Tour

Marc Reichert (der Kopf ist eingekreist) mit den Aktiven des Running-Teams des Remscheider SV im Sauerland im April 1996.
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Marc Reichert (der Kopf ist eingekreist) mit den Aktiven des Running-Teams des Remscheider SV im Sauerland im April 1996.
  • Peter Kuhlendahl
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Marc Reichert hat neben dem Laufen das Schwimmen und Radfahren für sich entdeckt.

Bekannte hat man im Leben viele. Die Anzahl der richtig guten Freunde lässt sich aber meist an den Fingern einer Hand darstellen. Für Michael Scholz gehört Marc Reichert dazu, der in dieser Woche im Mittelpunkt unserer beliebten sporthistorischen Serie „Wer erkennt wen“ stand. „Wir haben uns vor Jahrzehnten über den Sport kennengelernt. Und nicht nur wir, sondern auch unsere Familien sind sehr eng miteinander befreundet“, berichtet Scholz.

Der Sport war übrigens das Laufen. Und das erste Zusammentreffen hatten die beiden im Jahr 1991. Damals waren sie in der Laufgruppe des Reinshagener TB aktiv. Wenig später haben sie schließlich den Verein gewechselt, sich dem Remscheider SV angeschlossen und haben dort dann die Hochzeit des Running-Teams des RSV erlebt.

Die Teilnahme am Triathlon in Hückeswagen steht noch an

Aktiv ist Reichert auch heute noch. Allerdings gehört er keinem Verein mehr an. Neben dem Laufen hat er zudem das Schwimmen und das Radfahren für sich entdeckt. Dass dies zu einer gemeinsamen weiteren Sportart führt, liegt auf der Hand. „Marc wollte im vergangenen Jahr schon am Triathlon in Hückeswagen teilnehmen“, weiß Scholz. Allerdings machte ihm dann die Pandemie und die Absage der Traditionsveranstaltung in vergangenen wie auch in diesem Jahr einen Strich durch die Rechnung. Scholz: „Aber aufgehoben ist nicht aufgeschoben.“

Außerdem würde sich Reichert, der als gelernter Techniker in verantwortungsvoller Position bei einer Firma in Lennep arbeitet, mit einem Augenzwinkern als Motorsportler bezeichnen. „Marc ist mittlerweile auch sehr gerne mit seinem MG-Cabrio unterwegs“, berichtet Scholz.

Das Foto ist bereits mehr als 25 Jahre alt

Dass das Foto in unserer Serie bereits ein Vierteljahrhundert auf dem Buckel hat, weiß Peter Brinkmann: „Das war im April 1996 in Neuastenberg.“ In dem Stadtteil von Winterberg war das Running-Team des RSV zum ersten Mal im Jahr 1995 zu Gast. „Es war für uns damals so etwas wie eine Lauferöffnung im Frühjahr. Dabei sind wir im Hochsauerland aber auch das eine oder andere Mal noch von richtig heftigen Schneefällen überrascht worden“, erzählt Brinkmann.

Dem Spaß, den alle hatten, tat dies überhaupt keinen Abbruch. Wie man den Akteuren auf dem Foto auch ansieht. Abgelichtet auf dem Bild sind Georg Kapa, Helmut Haas, Edmund Ullrich, Peter Sehnke, Britta Stachel, Frank Ober, Roswitha Karaschewski (Mielke), René Kabon, Klaus Karaschweski, Maria Bader, Arnd Bader, Sascha Velten, Francesco Magro, Peter Brinkmann und Tassilo Mesenhöller.

Die Touren, die von Freitag bis Sonntag dauerten, fanden immer Ende März oder Anfang April statt. Untergebracht waren die Läuferinnen und Läufer in einer Einrichtung, die einer Sportschule beziehungsweise Jugendherberge ähnelte. „Da gab es eine Sporthalle, die wir nutzen konnten und natürlich einen Partyraum“, erinnert sich Brinkmann.

Die Fahrten wurden zu einer festen Einrichtung des Teams. Zumindest bis ins Jahr 2010. Da fand die bisher letzte Tour statt. „Ich spiele aber schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken, sie mit dem einen oder anderen wieder aufleben zu lassen. Und das Foto motiviert mich jetzt noch mehr“, sagt Michael Scholz.

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