Fußball

SSV lässt die neue Staelsmühle explodieren

Die Dhünner um Mentalitätsmonster Marius Suchanoff (am Ball) kauften den Lila-Weißen den Schneid ab.Foto: Peter Teinovic
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Die Dhünner um Mentalitätsmonster Marius Suchanoff (am Ball) kauften den Lila-Weißen den Schneid ab.Foto: Peter Teinovic
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Fußball-Bezirksliga: Dhünn schlägt Dabringhausen im Derby hochverdient

Von Fabian Herzog

Mit glänzenden Augen kehrten sie von der Ehrenrunde zurück. Jedem Spieler des SSV Dhünn war anzumerken, was das für ein außergewöhnlicher Nachmittag war. „Besser“, sagte Flügelstürmer Christian Nippel, „hätten wir uns das nicht vorstellen können.“ Was er damit meinte, war nicht alleine der 3:1 (2:1)-Derbyerfolg gegen den Dabringhauser TV. Der erste Sieg, die ersten Punkte nach dem Aufstieg. Nippel und Kollegen begeisterten sich vor allem auch an der berauschenden Stimmung, für die der heimische Teil der 300 Zuschauer bei der sportlichen Einweihung des neuen Kunstrasens an der Staelsmühle mit Fähnchen und Anfeuerungen sorgte. Das hatte schon was von einem Fußballfest.

Auf der anderen Seite standen die Dabringhauser wie bedröppelt beisammen und rätselten, woran es gelegen hatte. Klar, wenn Aydin Türksoy das 2:2 macht, statt den Ball kläglich rechts am Tor vorbeizumurmeln (74.), wäre wohl ein Punkt herausgesprungen. Auch die vollkommen überzogene rote Karte gegen Yusuf Kaya, der für ein taktisches Foul vom nicht immer sicher wirkenden Schiedsrichter vom Feld geschickt wurde (45.), spielte dem DTV nicht in die Karten. Entscheidend war am Ende beides aber nicht. Sondern: „Wir waren nicht wach, nicht in Derby-Stimmung“, konstatierte Kaya, nach dessen Platzverweis Marvin Dattner zum 1:2 traf (45.+2).

Heiß wie das vielzitierte Frittenfett waren dagegen die Dhünner, die von Minute eins an ein Feuerwerk an Leidenschaft abfackelten. Die Belohnung: das 1:0 durch Dennis Schmidt (5.) und das 2:0 durch Max Esgen (19.). Bevor die Gäste in eine Schlussoffensive gehen konnten, machte Timo Schwebke nach erneuter Nippel-Vorarbeit den Deckel drauf (82.) – und ließ die neue Staelsmühle explodieren. SSV-Coach Andreas Böge: „Das war das, wo wir hinwollen.“

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