Handball

Kranke? Reden wir lieber nicht drüber

  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
    schließen

Panther treten in der 3. Liga bei Gummersbach II an – Zweite hat Heimrecht.

Die Frage nach dem Krankenstand ist unvermeidlich. Obwohl Marcel Mutz, Trainer der Bergischen Panther, am liebsten gar nichts davon hören will. „Ich möchte viel lieber über das Spiel sprechen“, sagt der Coach des Handball-Drittligisten. Und meint damit die nächste Auswärtsaufgabe, welche sein Team am Sonntag um 17 Uhr zur U23 des VfL Gummersbach führt.

Es sollen keine Ausreden gelten in der Schwalbe-Arena, wo Mutz am liebsten seinen kompletten Kader aufbieten möchte. Ob das auch funktioniert? Wahrscheinlich weiß er das erst vor Ort im Oberbergischen. In der Spielstätte, wo auch Zweitligist VfL seine Heimspiele immer austrägt. Allerdings vor erheblich mehr Zuschauern. Und mit einer Mannschaft, die nicht von schier unfassbarem Grippepech gebeutelt ist. Wie eben die Panther in diesen Tagen.

„Ich habe Schüttelfrost und Fieber!“

Sven Jesussek, Panther-Spieler

Während des Telefonats mit dem RGA-Sport geht auf Mutz´ Handy die nächste schlechte Nachricht ein. „Ich habe Fieber und Schüttelfrost“, schreibt Sven Jesussek, der Linksaußen. Ob er bis Sonntag wieder auf den Beinen ist? Wer weiß das schon.

Zu Wochenbeginn gab es erst einmal Lob für sein Team, das sich in Krefeld am Wochenende mit stark reduziertem Kader beachtlich geschlagen und „nur“ mit fünf Toren Differenz verloren hatte. „Dass wir zum Schluss sogar noch einen 3:0-Lauf hatten, war wichtig für den Kopf“, meinte Mutz. Für die Moral sowieso.

Das Spiel in Gummersbach hat etwas von einem Blindflug. Wer auch immer letztlich auf dem Spielfeld stehen wird. Am Dienstag waren gerade mal sieben Spieler beim Training. Beim Abschlusstraining sollen es mehr sein. Vielleicht entscheidet man sich sogar noch am Samstag zu einer Einheit.

Klar ist: Niemand wird den Gastgeber unterschätzen, der in dieser Spielzeit mit seinen jungen und klasse ausgebildeten Spielern eine gute Entwicklung genommen hat. Wer Longerich schlägt und gegen Spitzenreiter Krefeld zur Halbzeit mit 15:11 führt, hat Qualität. Die haben die Panther sowieso. Im Normalfall. Doch was ist schon normal in diesen Tagen, wo ein Simon Wolter sich mit seinem „Flutschfinger“, bei dem das Gelenk immer wieder rausspringt, zur Untersuchung in die Ambulanz begibt. Weil dort Wartezeiten von bis zu drei Stunden drohen, macht er sich wieder auf den Heimweg. Und erscheint am nächsten Tag wieder beim Training.

Panther II empfangen in der Verbandsliga den LTV Wuppertal II

Zum ersten Mal in dieser Spielzeit in der Max-Siebold-Halle trägt die Zweite der Bergischen Panther in der Verbandsliga ihr Heimspiel aus. Der Gegner ist am Sonntag um 17 Uhr einer, mit dem man in der Vergangenheit nicht immer nur gute Erfahrungen gemacht hat – der LTV Wuppertal II. „An einem guten Tag können die jeden schlagen“, weiß Spielertrainer David Kreckler um die Unberechenbarkeit des von Marc Ross trainierten Gegners. Weshalb unnötige Fehler dringend vermieden werden sollen: „Wir dürfen dem LTV II keine leichten Tore gestatten.“

Der Kader der Panther II wird sich gegenüber der Vorwoche nicht verändern. Dass der zuletzt verhinderte Philip Baier Spielertrainer David Kreckler wieder von der Bank aus beim Coachen unterstützen wird, freut den Linkshänder: „Wir harmonieren gut.“

So geht´s weiter

Am Samstag, 9. Oktober, hat Drittligist Bergische Panther endlich mal wieder Heimrecht und empfängt um 19 Uhr in der Max-Siebold-Halle den GSV Eintracht Baunatal. In der Woche danach (15. Oktober) geht es freitags um 20 Uhr zum Derby beim TuS Opladen.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Vorstandstrio erweckt den Verein wieder zum Leben
Vorstandstrio erweckt den Verein wieder zum Leben
Vorstandstrio erweckt den Verein wieder zum Leben
Youngster verfolgt ehrgeizige Ziele
Youngster verfolgt ehrgeizige Ziele
Youngster verfolgt ehrgeizige Ziele
Der Versuchung kann er nicht widerstehen
Der Versuchung kann er nicht widerstehen
Der Versuchung kann er nicht widerstehen
Handball-Oldies des Hastener TV kommen wieder zusammen
Handball-Oldies des Hastener TV kommen wieder zusammen
Handball-Oldies des Hastener TV kommen wieder zusammen

Kommentare