Mein Blick auf die Woche im Sport

Kooperation sorgt für Überraschung auf den ersten Blick

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RGA-Sportredakteur Peter Kuhlendahl beleuchtet im Wochenkommentar die Kooperation zwischen den Bergischen Panthern und dem HC BSdL im Nachwuchsbereich.

Es ist wie im wahren Leben. Manche Beziehungen sind eine Erfolgsgeschichte, manche enden mit großem Gepolter und Gezeter. Und manche sorgen für eine richtig große Überraschung, nachdem sie öffentlich geworden sind. Die Kooperation zwischen den Handballern des Drittligisten Bergische Panther und dem Bezirksligisten HC BSdL im Nachwuchsbereich sorgten am Anfang dieser Woche in der bergischen Handballszene für Erstaunen. Eine Zusammenarbeit eines Clubs mit seinen Standorten Hilgen, Burscheid sowie Wermelskirchen und eines Vereins aus Remscheid?

Aber auch manche Fernbeziehungen funktionieren. Zudem sind die Verantwortlichen aus den Städten nicht blauäugig. Alle Vereine haben aus den unterschiedlichen Gründen große Nachwuchsprobleme und können oft nicht mehr alleine im Jugendbereich überleben. Dies ist nicht erst seit gestern so. Und die Pandemie, die uns seit zwei Jahren im Griff hat, dürfte zudem ein Katalysator gewesen sein. Da ist eine Kooperation oft auch eine letzte Rettung. So weit ist es allerdings noch nicht. Man wollte einfach früh genug handeln.

Aber solche Kooperationen sind wahrlich keine Selbstläufer. Die Füchse Oberberg, die aus dem Nachwuchs des ATV Hückeswagen und des SV Wipperfürth bestanden, sind längst Geschichte. In Remscheid gibt es aktuell eine Zusammenarbeit zwischen der HG Remscheid, dem Remscheider TV und dem Lüttringhauser TV. Da ist man indes den Weg gegangen, im Stammverein zu bleiben und in der Meisterschaft für einen anderen Club aufzulaufen. Dies hat sich bisher bewährt. Alle drei Teams sind ganz ordentlich durch die Pandemie gekommen.

Entscheidend ist allerdings, wie man miteinander umgeht. Beide Partner sollten im Umgang auf Augenhöhe sein. Alleingänge gilt es zu vermeiden und Probleme offen anzusprechen. Wie eben in einer erfolgreichen Beziehung im wahren Leben.

TOP Pia Terfloth. Die Nachwuchs-Handballerin aus Lennep hat einen Bundesliga-Vertrag bei Bayer Leverkusen ab der Saison 2022/23 unterschrieben.

FLOP Sie spielen, sie spielen nicht, sie spielen, sie spielen nicht. Die Flut von Absagen bei den Handballern in fast allen Ligen geht munter weiter.

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