Die Woche im Sport

Konsequente Anwendung der 2G-Regel ist gut, aber . . .

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  • Peter Kuhlendahl
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Auf den ein oder anderen Spieler müssen die Vereine verzichten.

Seit Mittwoch dieser Woche greift die aktuelle Corona-Schutzverordnung in Nordrhein-Westfalen. Die bringt für den Sportbereich mit sich, dass ab sofort die 2G-Regel in allen Bereichen gilt. Nicht nur sämtliche Aktive, sondern auch alle die, die einen Sportplatz, ein Stadion oder eine Sporthalle betreten, müssen genesen oder geimpft sein. Ausgenommen davon sind Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sowie Profisportler.

So weit, so gut. Und angesichts der täglichen Meldungen bezüglich der rasant steigenden Inzidenzzahlen schien es endlich ein konsequenter Weg zu sein, den nächsten allgemeinen sportlichen Lockdown doch noch zu vermeiden. Die Vereine hatten es akzeptiert. Auch wenn die Verantwortlichen bei den Vorschauen auf ihre Meisterschaftsspiele in dieser Woche zähneknirschend einräumen mussten, dass sie auf den einen oder anderen Spieler an diesem Wochenende verzichten müssen.

Doch dann verbreitete der Bergische Handballkreis eine Nachricht zur Coronaschutz-Verordnung, in der plötzlich von einer Ausnahme die Rede ist. So können Aktive, die nicht die 2G-Regel erfüllen, übergangsweise auf der Grundlage eines PCR-Tests am Spielbetrieb teilnehmen. Am Donnerstag konkretisierten dies verschiedene Medien. So hätte das NRW-Gesundheitsministerium eingeräumt, dass es für Ligen und Wettkämpfe eines Verbandes, die Mitglied im Olympischen Sportbund seien, übergangsweise ein Testnachweis auf der Grundlage einer PCR-Testung ausreichend seien.

Ein Schlupfloch? Eine Rolle rückwärts? Wie definiert sich vorübergehend? Und was bedeutet das im Hinblick auf die kommunalen Verordnungen, die beispielsweise von der Verwaltung der Stadt Remscheid an die Vereine versandt wurde, in der ausschließlich von der 2G-Regel für Aktive die Rede ist? Fragen über Fragen, die für eine völlige Verunsicherung sorgen. Dies alles ist völlig kontraproduktiv und gehört in die Mottenkiste.

TOP Auch bei unserer Verlosung der Motorsportkalender war die Beteiligung sehr groß. Das spornt uns für weitere Aktionen an.

FLOP Fans, die für Stimmung sorgen, sind das Salz in der Suppe. Wenn die sich aber diskriminierend daneben benehmen, muss dies wie in dieser Woche auch sanktioniert werden.

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