Handball

HGR II kommt mit blauem Auge davon

Die Freude der Remscheider war riesig, nachdem sie die Partie am Samstagabend doch noch aus dem Feuer reißen konnten. Foto: Moritz Alex
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Die Freude der Remscheider war riesig, nachdem sie die Partie am Samstagabend doch noch aus dem Feuer reißen konnten.
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Handball-Landesliga: Siege für Remscheider, Panther III und Rade – WTV und ATV mit Niederlagen

Von Peter Kuhlendahl

HG Remscheid II – Bergischer HC III 37:31 (16:18). Handball ist eigentlich ganz einfach. Vorne die nötigen Tore machen und hinten den Laden dichthalten. Von alldem waren die Gastgeber bis zur 45. Minute meilenweit entfernt. 9:14 lautete der Zwischenstand nach 17 Minuten. Und auch nach 40 Minuten lag man noch 21:24 zurück. Aber dann lief es. In der Deckung wurde nun ordentlich zugepackt, den BHC-III-Spielmacher bekam man in den Griff, und im Angriff war endlich die erforderliche Treffsicherheit da. „Außerdem haben die Jungs Moral gezeigt und zwischenzeitlich nicht die Köpfe hängengelassen“, lobte HGR-II-Coach Fabian Flüß. Tore: Kinder (8), Franz (8/5), Bona (6/2), A. Jungjohann (4), Russ, Merckelbach, Reisdorf (je 3), Stausberg, Müller (je 1).

TSV Aufderhöhe II – HSG Bergische Panther III 21:29 (12:17). Die Panther haben den „Bunker“ in Solingen dank einer starken Abwehrleistung gestürmt. Bereits vor der Pause stand die Deckung sehr sicher. In der Offensive glänzte Jan Scheel. Kontinuierlich setzten sich die Gäste ab. Auch dadurch im Vorteil, dass die Partie in der engen Halle unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand und so keine Unterstützung für den TSV von den Rängen kam. Nach dem Wechsel setzten die Gäste in der Abwehr noch einen drauf. In 20 Minuten kassierte man nur vier Gegentore. Tore: Scheel (8), Thai-Son (4), Brölsch, Schmitz, Tobolski, L. Schneider, Kress (je 3), Blum (2).

Vohwinkeler STV – Wermelskirchener TV 19:13 (9:6). Ein Endergebnis, das sich wie ein Halbzeitstand liest. „In der Deckung haben wir gut gestanden. Und Torhüter Dominic Bischzur war überragend. Aber im Angriff fehlte uns einfach die Durchschlagskraft“, meinte Co-Trainer Carsten Lorenz. Bis fünf Minuten vor der Pause war die Partie ausgeglichen. Dann setzten sich die Gastgeber ein wenig ab. Den besseren Start im zweiten Abschnitt hatten die Gäste, die nach 34 Minuten durch Lukas Galla ausglichen. Als ihnen in den folgenden zehn Minuten aber nur noch ein Treffer gelang, war die Sache aber gelaufen. Tore: Saalmann (6/3), Siebert (2), Halbach, Benscheidt, Galla, Stöcker, Weiss (je 1).

Wald-Merscheider TV – ATV Hückeswagen 26:25 (13:11). ATV-Coach Bernd Mettler hatte am späten Samstagabend den Kaffee auf: „Da pfeift der Schiedsrichter während des ganzen Spiels kein einziges Stürmerfoul und dann tut er es im entscheidenden Augenblick.“ 35 Sekunden waren noch zu spielen, als sich Moritz Mettler in eine Offensivaktion begab. Doch statt des Jubels über den Ausgleich ertönte der Pfiff des Unparteiischen. Die Gäste waren ständig einem Rückstand hinterhergelaufen. Auch weil die angeschlagenen Lucas Frischmuth und Daniel Bangert frühzeitig passen mussten. „Kampf und Moral stimmten. Wir wurden am Ende nur nicht belohnt“, erklärte der Coach. Tore: Mettler (5), Schmitz, Siebert (je 4), Bangert, Schneider (je 3), Lu. Frischmuth, Tholl (je 2), Koloczek, Krempel (je 1).

HSG Radevormwald/Herbeck – Ohligser TV 28:26 (14:13). Rades Spielertrainer Roman Warland lag mit seiner Einschätzung genau richtig, dass es eine enge Kiste werden würde. „Der OTV konnte zum ersten Mal in dieser Saison komplett spielen. Aus diesem Grund täuschen die bisherigen Ergebnisse.“ So lagen die Gastgeber 15 Minuten vor dem Ende mit 21:23 in Rückstand. Davon ließen sich die Rader aber nicht aus der Ruhe bringen und brachten den Sieg sicher nach Hause. Allerdings gab es auch einen Wermutstropfen. Danyon Jähnichen hat sich nach einem unglücklichen Sturz das Handgelenk gebrochen. Tore: Faust, Jäschke (je 6), Warland (4/1), Bonekämper, Sahan (je 3), Jähnichen (2), Franken, Breuer, Peppinghaus, Droste (je 1).

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