Sportlicher Adventskalender

So kommt „Aschi“ ganz rasch zur 18

Die Zahl auf der Hose verrät es: Matthias Aschenbroich war immer ein 18er. Auch im Dress der Bergischen Panther – wie hier gegen Northeim. Archiv-Foto: batte
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Die Zahl auf der Hose verrät es: Matthias Aschenbroich war immer ein 18er. Auch im Dress der Bergischen Panther – wie hier gegen Northeim.
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18. RGA-Türchen: Ex-Panther Matthias Aschenbroich.

Von Andreas Dach

Simon Wolter ist nach seiner schwerwiegenden Verletzung dabei, sich immer mehr an die alte Form heranzuarbeiten. Gemeinsam mit dem hochveranlagten Henrik Heider besetzt er die halbrechte Angriffsposition bei den Bergischen Panthern. Ganz klar: Der Handball-Drittligist ist mit den beiden Linkshändern sehr gut aufgestellt.

Und doch erinnern sich viele noch immer gerne an die Auftritte des Matthias Aschenbroich. „Aschi“, wie ihn die meisten in der Zeit seiner langen und erfolgreichen Laufbahn gerufen haben, hat am Ende der vergangenen Spielzeit einen dicken Schlussstrich gezogen. Handball? Das war einmal für den Ehemann und zweifachen Familienvater, der ein Faible für die Trikotnummer 18 hatte.

Was mit einem gewissen Stig Rasch zu tun hatte. „Mit ihm habe ich bei der SG Willstätt-Schutterwald zusammengespielt“, sagt Matthias Aschenbroich. Dort trug der norwegische Nationalspieler, der zuvor auch für den LTV Wuppertal und die SG Solingen aktiv gewesen war, die Nummer 18. „Stig war ein feiner Kerl“, stellt Aschenbroich heraus. „Er war bodenständig und hatte einen schnellen Arm.“ Das imponierte dem damals blutjungen „Aschi“, der bei weiteren handballerischen Stationen Wert darauf achtete, auch die 18 zu ergattern. „So blieb mir der Vorzeigehandballer Stig Rasch in bester Erinnerung“, sagt Aschenbroich. Und wenn es mal nicht klappte, nahm er die 81: „ So habe ich wenigstens die gleichen Zahlen verwendet. Außerdem bin ich 1981 geboren.“

Kontakt habe er keinen mehr zum Skandinavier, der längst in seine Heimat nach Norwegen zurückgegangen ist und seine Karriere bereits nach der Saison 2006/2007 beendet hat. Auch Aschenbroich spielt nicht mehr Handball, beobachtet die Szene aber noch genau. „Ich versuche immer mal, zum Training der Panther zu gehen“, berichtet er. „Aber durch Corona ist das ja ein bisschen schwierig.“ Zuletzt habe er vor zwei, drei Monaten mal vorbeigeschaut. Dann war es berufsbedingt nicht immer einfach: „Es muss schon passen. Außerdem haben wir meine Mutter bei uns im Haus wohnen. Da will ich wegen des Virus nicht zu viele Kontakte haben.“

Letzte Frage an die frühere Nummer 18 der Panther: Und was macht das Gewicht so ganz ohne Handball? Antwort mit Lächeln: „Tendenz steigend.“

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