Handball

Kleinigkeiten mit großer Wirkung

Letzte Anweisungen vor einem hoffentlich erfolgreichen Spiel: Marcel Mutz (r.) und Jens Reinarz.
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Letzte Anweisungen vor einem hoffentlich erfolgreichen Spiel: Marcel Mutz (r.) und Jens Reinarz.
  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
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Panther wollen in der 3. Liga punkten – Panther II in Verbandsliga beim Spitzenreiter.

3. Liga: ASV Hamm-Westfalen II – Bergische Panther (Sa., 19.30 Uhr). Irgendwie müssen die Panther den September noch einigermaßen schadlos überstehen, sich idealerweise Pünktchen für Pünktchen sichern. „Es wird aus personeller Sicht wieder eine Flickschusterei“, sagt Trainer Marcel Mutz vor der Auswärtsaufgabe im Westfälischen, wo ihm die Langzeitverletzten Max Weiß und Lukas Elverfeld weiter fehlen werden. Zudem steht Henning Padeken nicht zur Verfügung. Dass Simon Schlösser und Bjarne Steinhaus im Laufe der Woche erkältungsbedingt nicht am Trainingsbetrieb teilnehmen konnten, macht die Aufgabe nicht einfacher. Bei ihnen muss man abwarten, für wie viele Minuten sie am späten Samstagabend Luft haben.

In einer Partie, in welcher es bei zwei in etwa gleich starken Teams auf Kleinigkeiten ankommen dürfte. Mit „Tagesform und Torhütern“ nennt Mutz schon einmal zwei wesentliche Aspekte, die beim Duell auf Augenhöhe über Sieg und Niederlage entscheiden könnten. Und dann sind da die Siebenmeter, die nicht unerwähnt bleiben dürfen. In den zurückliegenden Partien haben sich die Panther bei ihren Würfen vom Punkt nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert.

Umso besser, dass Spezialist Jens Reinarz bei seinem Ex-Club noch einmal aushilft. Er feierte gegen Schalksmühle/Halver ein gutes Comeback, auch wenn die Position am Kreis sicher nicht seine liebste ist. Genau dort wird er aber gebraucht, weil – siehe oben – Weiß und Elverfeld nicht zur Verfügung stehen. „Jens reißt dort Lücken, stellt Sperren“, ist Mutz froh, dass Reinarz von einer Rückkehr überzeugt werden konnte. Im Oktober sollte sich die Personalsituation entspannen. Das Punktekonto weiter aufhübschen wollen die Panther aber nicht erst dann . . .

Verbandsliga: Solinger TB – Bergische Panther II (Sa., 19.30 Uhr). 34:35, 30:31, 28:29! Nein, nein, wir wollen an dieser Stelle keinen Hinweis auf mögliche Lottozahlen am Samstag geben. Vielmehr handelt es sich um die Ergebnisse der Panther II in den bisherigen drei Partien der Verbandsliga. Dreimal in Folge wurde mit nur einem Tor Differenz verloren. Das kratzt an der Psyche. Das lässt Zweifel aufkommen. Nicht so bei Trainer Erwin Reinacher. Er zeigt sich kämpferisch, sagt: „Wir stecken den Kopf nicht in den Sand und wollen dringend Punkte holen.“

Ob dies ausgerechnet beim Spitzenreiter gelingt, darf mit Blick auf die Personalsituation zumindest als diskussionswürdig bezeichnet werden. Reinacher mag sich nicht hinter der großen Ausfallliste verstecken. „Wir bekommen immer noch eine spielfähige Mannschaft mit Qualität aufs Feld.“ Man müsse halt gewisse Fehler abstellen. Schwierig wird es oft hinten heraus, wenn dem Häuflein der Aufrechten verständlicherweise ein wenig die Körner ausgehen. Und man dann mit einem Tor Differenz das Nachsehen hat. Was positiv stimmt: Jean-Pierre Alof und Till Napiwotzki könnten in den Kader zurückkehren. Um Tobias Radermacher (Erkältung) wird noch gebangt.

So geht es weiter

In der 3. Liga haben die Bergischen Panther am Freitag, 30. September, ein Heimspiel. Um 20 Uhr ist in der Sporthalle am Schwanen die Ahlener SG zu Gast. Auch die Panther II haben am Schwanen Heimrecht. Am Sonntag, 2. Oktober, geht es in der Verbandsliga gegen den Kettwiger SV (17 Uhr).

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