Keine Aufbruchstimmung

Ob das Beten hilft? Klaus Mathies steht beim WSV vor einer heiklen Aufgabe.
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Ob das Beten hilft? Klaus Mathies steht beim WSV vor einer heiklen Aufgabe.

Er war in flotter Lederjacke gekommen, jugendlich-frisch wirkend. Eine Aufbruchstimmung konnte aber auch der Remscheider Unternehmer Klaus Mathies bei seiner gestrigen Vorstellung in den Räumlichkeiten des Zoo-Stadions als neuer Vorsitzender des Wuppertaler SV nicht erzeugen.

Im Gegenteil: Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Tobias Gebert schilderte er eher ein Horrorszenario, welches dem Fußball-Regionalligisten droht, wenn bis zum 15. März nicht eine Bürgschaft in Höhe von 35000 Euro für die Regionalliga-Lizenz hinterlegt werden kann.

Nachfolgend einige Kernaussagen von Mathies über...

...seine eigene Person: "Als Folge eines zurückliegenden Klinikaufenthaltes in Wuppertal kann ich kann alles vertragen, bloß keinen Stress. Ich sehe das allerdings hier alles unaufgeregt und nüchtern."

...das enorme Medienaufkommen gestern in Wuppertal: "Ich bin überrascht, dass der WSV noch so bekannt ist in der Republik. Ich erwarte absolutes Entgegenkommen und Respekt gegenüber meiner Person."

...über seine Informationen über den WSV im Vorfeld seines Präsidentendaseins: "Der Remscheider General-Anzeiger hat in seiner Rubrik Blick über den Zaun regelmäßig berichtet."

...über seinen Vorgänger Friedhelm Runge:"Es war teilweise unter der Gürtellinie, was er einstecken musste. Man kann einen solchen Mann nicht so beschädigen."

...über die Marke WSV: "Sie ist bundesweit anerkannt. Das wurde mir auf vom DFB bestätigt, zu dem ich Kontakte habe."

...über die Kritiker und Nörgler der vergangenen Zeit, die Runges Rücktritt gefordert haben und dann Geld in Aussicht stellten:"Sie sollen jetzt mal aus der Höhle kommen. Bislang haben bei mir nur Journalisten angerufen, sonst niemand."

...über die Verantwortung seitens des WSV: "Wir sind ein Arbeitgeber für 70 Personen."

...über sein eigenes finanzielles Engagement beim WSV:"Die Frage hat sich gar nicht gestellt. Man hat einen funktionsfähigen Vorstand gesucht und keinen Präsidenten mit Geld."

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