Rollhockey

In Katalonien rollt die Rollhockey-Kugel wieder

Markus Feldhoff gab am Samstag seinen Schützlingen im ersten Spiel nach dem Re-Start in Spanien die nötigen Anweisungen. Foto: Junajo Vinja/RD
+
Markus Feldhoff gab am Samstag seinen Schützlingen im ersten Spiel nach dem Re-Start in Spanien die nötigen Anweisungen.
  • Peter Kuhlendahl
    VonPeter Kuhlendahl
    schließen

Beim Re-Start in der 2. Liga der Frauen hat der Remscheider Markus Feldhoff als Trainer ein Remis mit Reus geholt.

Von Peter Kuhlendahl

Die Inzidenzzahlen in Katalonien sind in schwindelerregenden Höhen. Die Pandemie hat die iberische Halbinsel und damit auch Spanien weiter fest im Griff. Dennoch rollt in Reus wieder die kleine schwarze Kugel. Die Rollhockeysaison in der 2. Liga geht für die Frauen von Reus Deportiu weiter. Damit kann der Remscheider Markus Feldhoff endlich das machen, was er sich seit Monaten wünscht: Der Ex-Coach der Frauen der IGR Remscheid steht dort als Trainer an der Bande. Und auf dem Platz kann auch die frühere IGR-Spielerin Annika Zech ihr können zeigen, die in dieser Saison in Reus spielt.

„Allerdings mussten wir im Vorfeld in den letzten Tagen erst unglaubliche Hürden nehmen, damit es losgehen konnte“, erzählt Feldhoff, der seit dem Spätsommer letzten Jahres beim spanischen Proficlub hospitiert. Es begann damit, dass die 2. Liga der Frauen nun zum Profibereich zählt. Damit konnte der Trainingsbetrieb aufgenommen. „Wir haben vor dem ersten Spiel allerdings nur fünf Einheiten absolvieren können“, berichtet Feldhoff.

Da es in Spanien aufgrund der hohen Infektionszahlen zum einen Ausgangssperren und zum anderen sehr strikte Reisebeschränkungen innerhalb der einzelnen Regionen gibt, mussten für alle Beteiligten Ausnahmeregelungen her.

Nach verrücktem Spielverlauf gibt es eine Punkteteilung

Die kamen am vergangenen Samstagabend zum ersten Mal zum Einsatz, als Reus im Heimspiel die 2. Mannschaft von CP Villa-Sana empfing. Nach einem verrückten Spielverlauf endete die Partie 4:4 (1:2)-Remis. Dabei lagen die Feldhoff-Schützlinge vier Minute vor dem Ende noch 1:4 zurück. „Dann haben wir alles oder nichts gespielt. Und plötzlich lief es“, berichtet der Coach. Die Chancen wurden genutzt. Bis auf eine: die Allerletzte. Mit der Schlusssirene wurde das Tor nur knapp verfehlt.

Dass es zu Beginn längst nicht rund lief, hatte Gründe. „Wir haben halt einen großen Trainingsrückstand. Und beim Gegner standen einige Spielerinnen aus deren 1. Mannschaft im Kader, die seit Monaten im Training sind. Wichtig ist, dass wir endlich wieder spielen können“, sagt Feldhoff, der mittlerweile nicht nur den deutschen, sondern auch den katalanischen Trainerschein in der Tasche hat.

Mit seinem Team wird er nun vier bis fünf Einheiten in der Woche absolvieren. An den Wochenenden finden die Spiele der 2. Liga statt, die nach der langen Pause nun in zwei Gruppen á acht Teams geteilt wurde. Gespielt wird eine einfache Runde. Nur die Hinrunde zählt. Die ersten vier Teams aus jeder Staffel werden dann zusammenkommen und starten in die Aufstiegsrunde. Die Punkte gegen die Konkurrenten werden mitgenommen. Feldhoff: „Was unsere Ziele betrifft, warten wir erstmal ab.“

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Born und Dhünn machen es arg spannend
Born und Dhünn machen es arg spannend
Born und Dhünn machen es arg spannend
Zweitvertretungen geht es um die Freundschaft
Zweitvertretungen geht es um die Freundschaft
Zweitvertretungen geht es um die Freundschaft
Wegen Tönnies platzt Lars Althoff der Kragen
Wegen Tönnies platzt Lars Althoff der Kragen
Wegen Tönnies platzt Lars Althoff der Kragen
FCR zieht mühelos ins Halbfinale ein
FCR zieht mühelos ins Halbfinale ein
FCR zieht mühelos ins Halbfinale ein

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Kommentare