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Judo-Bundesliga hat mehr Anerkennung verdient

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  • Peter Kuhlendahl
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Judoteam des Remscheider TV ist mit Bundesliga-Saison nicht unzufrieden.

Für das Judoteam des Remscheider TV fällt an diesem Samstag wieder der Vorhang in der Bundesliga. Die Saison endet für den Aufsteiger mit einem Heimkampf gegen Witten-Annen in der Halle Neuenkamp, der für den Gastgeber nur noch statistischen Wert hat. Und bevor die ersten Kämpfer auf der Matte stehen, haben sich die Remscheider bereits selbst ein Zeugnis für ihre erste Kampfzeit geben. Befriedigend lautet da die Selbsteinschätzung. Dem kann man kaum widersprechen. Allerdings sollte man bei der Notengebung eins nicht vergessen. Die Remscheider haben zum Teil ordentlich Lehrgeld zahlen müssen.

Dies lag aber in erster Linie daran, dass der Deutsche Judo-Bund (DJB) die heimische Bundesliga eher stiefmütterlich behandelt. Als jüngstes Beispiel dafür kann man heranziehen, dass die Judoka, die ab dem 6. Oktober an der Weltmeisterschaft in Taschkent in Usbekistan teilnehmen, an den letzten beiden Bundesliga-Kampftagen gesperrt sind. Das bedeutet, dass beim RTV gleich ein Trio fehlt. Da am vergangenen Samstag beim letzten Auswärtskampf in Bottrop auch noch verletzte oder erkrankte Akteure zu beklagen waren, standen die Remscheider auf verlorenem Posten.

Das war rückblickend gesehen auch schon beim Bundesliga-Auftakt im Frühjahr in Hamburg so. Da kassierte der Aufsteiger eine deutliche 1:13-Pleite. Und bereits da wurde allen Beteiligten klar vor Augen geführt, dass eine Topmannschaft, die aufgrund von anderweitigen sportlichen Verpflichtungen oft nur auf dem Papier existiert, eben nicht ausreicht. Aus diesem Grund muss für die neue Saison in der Bundesliga eine starke zweite Reihe her.

Dies alles ist mit zusätzlichen Kosten verbunden. Kosten, die man sich ersparen könnte, wenn der DJB die eigene Bundesliga ernst nehmen und die Kampftage entsprechend terminieren würde. Dann würden die Fans in den Hallen die Topathleten der Clubs auf den Matten erleben und nicht eine starke zweite Reihe.

TOP Die Bundesliga-Keglerinnen des RSV Samo. Drei Spiele, drei klare Siege. Die Remscheiderinnen sind toll in die Saison gestartet und peilen die Titelverteidigung an.

FLOP Die Wertschätzung der Clubs für den Fußball-Kreispokal. Im Achtelfinale traten mit dem BV 10 und Dahlhausen wieder zwei Teams nicht an.

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