Fußball

Jetzt will er auch noch die Charts stürmen

Aleksandar Stanojevic (l.) hat gemeinsam mit seinem ehemaligen FCR-Teamkollegen Lukas Reichmann (Mitte) und Vedran Gutic seinen ersten Song aufgenommen. Foto: Nana Mila Photography
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Aleksandar Stanojevic (l.) hat gemeinsam mit seinem ehemaligen FCR-Teamkollegen Lukas Reichmann (Mitte) und Vedran Gutic seinen ersten Song aufgenommen.
  • Fabian Herzog
    VonFabian Herzog
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Fußballer Aleksandar Stanojevic (SV 09/35 ) stellt weiteres Talent unter Beweis.

Sein fußballerisches Talent stellt er mittlerweile seit acht Jahren in der Landesliga unter Beweis. Erst beim TSV Ronsdorf (2013 bis 2016), dann beim FC Remscheid (bis 2018), zwischendurch beim TVD Velbert (bis 2019) und dann wieder beim FCR (bis 2020) sowie seit der zuletzt abgebrochenen Saison beim SV 09/35 Wermelskirchen. Keine Frage, Aleksandar Stanojevic gehört zu den gefürchtetsten Angreifern im Bergischen. Weil er sicherlich auch zu den Fleißigsten zählt. Dass der 25-Jährige aber nun möglicherweise auch noch die Musikcharts stürmt, das überrascht dann doch.

Auch seine Mitspieler staunten nicht schlecht, als Stanojevic jüngst in den Sozialen Medien als Sänger auftauchte. Zusammen mit seinem Radevormwalder Kumpel Vedran Gutic, dessen Eltern am Stadtgraben ein Restaurant betreiben, bildet der Remscheider das Duett „Amaretto“ und singt gefühlvolle „Deutsch-Balkan-Songs“. Bislang sei es „nur ein Hobby“, sagt „Stano“. „Aber wir wollen es einfach mal probieren und möglichst professionell aufziehen.“

Im gemeinsamen Kroatien-Urlaub entsteht zu später Stunde die Idee

Deshalb blieb es auch nicht bei der Idee, die im vergangenen Jahr im gemeinsamen Kroatien-Urlaub entstand. Dort stimmten Stanojevic – „Ich habe immer schon gerne gesungen“ – und Gutic zu später Stunde und in geselliger Runde ein Lied an. „Die anderen fanden es megacool“, erinnert sich der Remscheider. Zurück im Bergischen reifte das Projekt, schnell war zur Remscheider Produktionsfirma „Rayn Prod“ Kontakt aufgenommen. Für ihren ersten Song „Sa Balkana“, was übersetzt „Aus dem Balkan“ bedeutet und der Ende Mai erscheinen soll, holten sie sich einen ehemaligen Mitspieler von Stanojevic ins Boot: Lukas Reichmann. Der Remscheider ist unter seinem Künstlernamen „LuRich“ schon länger als Sänger unterwegs und singt den deutschen Teil im Lied.

Um ihre ernsthaften Absichten zu untermauern, wird in Kürze auch ein Video in Angriff genommen. Auch weitere Songs mit „weiteren Features in anderen Sprachen“ sind in Planung, die im Sommer rauskommen und vor allem auf den Markt im Balkan abzielen. „In dieser Corona-Zeit ist das Projekt eine tolle Abwechslung“, sagt Stanojevic. Bleibt zu klären, wie er und sein Kumpel auf den Namen „Amaretto“ gekommen sind. „Der bleibt halt im Kopf“, begründet der Serbe lächelnd.

Und wie waren die ersten Reaktionen, beispielsweise von seinen Wermelskirchener Teamkollegen? „Sehr positiv und teilweise sehr überrascht“, erzählt Stanojevic, der schnellstmöglich aber auch wieder fußballerisch den richtigen Ton treffen möchte. Denn: „Ich glaube daran, irgendwann auch noch mal in der Oberliga zu spielen.“ Am liebsten mit dem SV 09/35.

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