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Jeck sind nur die Schiedsrichter

Die Schwanen-Halle war bestens besucht. Das hatte das Aufeinandertreffen zweier so starker Teams auch verdient.
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Die Schwanen-Halle war bestens besucht. Das hatte das Aufeinandertreffen zweier so starker Teams auch verdient.
  • Andreas Dach
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Panther verlieren das Topspiel der 3. Liga.

Von Andreas Dach

Alaaf und Helau, die fünfte Jahreszeit hat begonnen. Wie gerne hätte man die zum Teil wunderhübschen Kostümierungen einzelner Besucher in der Wermelskirchener Schwanen-Halle in den Mittelpunkt der karnevalistischen Beobachtungen gestellt. Doch beim 30:34 (13:15) im Spitzenspiel der 3. Liga zwischen den Bergischen Panthern und dem TV Emsdetten präsentierten sich zwei Personen als besonders jeck, die gar nicht verkleidet waren. Die beiden Schiedsrichter Daniel und Simon Adam trugen mit arg ulkigen Entscheidungen gegen Ende der ersten Hälfte maßgeblich zum Ausgang der Partie bei.

Der Gastgeber hatte gegen den Favoriten nicht nur mitgehalten, sondern war bis dahin trotz des Zwischenstandes von 12:12 die bessere Mannschaft gewesen. Dann erkannten die Spielleiter ein klares Spiel mit dem Fuß auf Emsdettener Seite nicht. Wenig später bekam Max Weiß eine Zwei-Minuten-Strafe, die keine war. Es wurde hektisch. Eine Atmosphäre, welche eine abzockte Startruppe wie der TV Emsdetten liebend gerne ausnutzt.

Mit einem Zwei-Tore-Rückstand, der die Gemüter auf dem Feld und auf den Rängen erhitzt hatte, versuchten die orangefarbenen Gastgeber zwar noch einmal die Wende in Abschnitt zwei — doch gegen einen Gegner dieser Klasse muss schon alles passen. Irgendwie hatte die Schlussphase aus Halbzeit eins einen Bruch in die Partie gebracht.

Um es nicht falsch verstanden zu wissen: Emsdetten entschied die Partie verdient zu seinen Gunsten. Aber – und das muss gesagt werden – die beiden Unparteiischen waren einer Begegnung dieser Couleur nicht gewachsen. Die Hektik wich nie, zwei rote Karten auf Emsdettener Seite und zwei Verletzungen bei den Panthern (Robin Eigenbrod, David Bleckmann) waren unschöne Begleiter.

Tore: Schlösser (7/4), Heider (5), J. Blum (4), Ueberholz, T. Blum, Wolter (je 3), Weiß (2), Reinarz, Bleckmann (je 1), Wöstmann (1/1).

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