Judo

JCW feiert in Holland historische Erfolge

Carolin Scheida, Hannah Glauner, Emma Becker, Till Scheida, Julius Glaser, Phil Cabecana und Trainer Kaweh Scheida (v.l.).
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Carolin Scheida, Hannah Glauner, Emma Becker, Till Scheida, Julius Glaser, Phil Cabecana und Trainer Kaweh Scheida (v.l.).

Fünfmal Bronze in Venray.

Beim JC Wermelskirchen spricht man voller Stolz von einem „historischen Erfolg“. Fünf Judoka holten bei einem der größten Jugendturniere Europas fünf Medaillen. Damit war nicht zu rechnen gewesen, was die Verantwortlichen um Trainer Kaweh Scheida umso glücklicher macht.

In Venray, in der Provinz Limburg in den Niederlanden, waren 1000 Starter aus 30 Ländern dabei. Darunter ein Quintett des JCW, welches fünf Bronzemedaillen errang. Zum Teil nach spektakulären Kämpfen. Der Jüngste im Bunde, Phil Cabecana (bis 34 kg), machte in der U15 den Anfang und sorgte für das erste Grinsen in Scheidas Gesicht. Es sollte zu einem Dauergrinsen werden. Denn: Kampf für Kampf legten seine Schützlinge nach. Weil die Wettkämpfe extrem eng getaktet waren, forderte Scheida für die Trainertätigkeit prompt Verstärkung durch seinen Sohn Till an, der eigentlich zum Zuschauen mit nach Venray gekommen war. So war gewährleistet, dass bei den weiteren Kämpfen immer ein Fachmann seitens des JCW am Mattenrand war. Wie bei Hannah Glauner (bis 44 kg), die über die Trostrunde den Weg zur Bronzemedaille fand.

Auch bei Julius Glaser (bis 46 kg) und Emma Becker (bis 52 kg) meldete der Ticker in der WhatsApp-Gruppe reichlich Siege, bis schließlich jeweils Rang drei die Topleistungen bestätigte. Schon am ersten Tag hatte es also vier Treppchenplätze für den JCW gegeben.

Der fünfte folgte am Sonntag, als sich Carolin Scheida in der U18 ganz weit nach vorne kämpfte. Keineswegs selbstverständlich, nahm die JCW-Löwin doch an der untersten Gewichtsklasse teil (bis 40 kg), bringt selbst aber gerade mal 33 Kilogramm auf die Matte. Was bedeutet, dass sie auf ausschließlich schwerere Kontrahentinnen traf. Hinzu kam, dass die Auseinandersetzungen der jungen Sportlerin sehr kurz nacheinander stattfanden und sie drei Kämpfe innerhalb von 20 Minuten hinter sich bringen musste. -ad-

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