Rollhockey

Internationale Klasse ist am Start

Auch auf Eric Krämer und Alexander Ober (v.l.) kommen hochattraktive sportliche Tage zu. Anders als zuletzt im DRIV-Pokal gegen Herringen will man diesmal aber die Spiele erfolgreich bestreiten.
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Auch auf Eric Krämer und Alexander Ober (v.l.) kommen hochattraktive sportliche Tage zu. Anders als zuletzt im DRIV-Pokal gegen Herringen will man diesmal aber die Spiele erfolgreich bestreiten.
  • Andreas Dach
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Die IGR Remscheid richtet drei Tage lang einen Vorrunden-Spieltag um den WSE-Cup aus.

Von Andreas Dach

Es werden Festtage des Rollhockeys. Das steht schon fest, bevor in der Vorrundengruppe des WSE-Cups das erste Tor geschossen ist. Die IGR Remscheid empfängt von Freitag bis Sonntag Gäste aus England und Frankreich zum hochklassigen sportlichen Vergleich und hat alles dafür getan, dass sich alle wohlfühlen. Spieler, Trainer, Funktionäre, Schiedsrichter, Zuschauer, Helferinnen und Helfer.

„Wir freuen uns sehr auf dieses internationale Ereignis“, sagt Marcell Wienberg. Der Trainer der IGR und seine Mannschaft fiebern der Drei-Tage-Veranstaltung entgegen. „Schließlich haben wir uns die Teilnahme mit dem Erreichen des deutschen Pokalfinals in der vergangenen Saison erarbeitet.“ So sind alle heiß darauf, dem Kader anzugehören. Schon am Freitag, wenn um 19 Uhr in der Halle Hackenberg die Begegnung mit dem King´s Lynn RHC aus England ansteht. Aber das gilt selbstverständlich auch für den Sonntag, wenn die IGR ein zweites Mal ran muss – um 15 Uhr gegen den RHC Lyon aus Frankreich. Am Familientag, dem Samstag, spielen Lynn RHC und Lyon um 17 Uhr gegeneinander.

„Wir haben uns die Teilnahme am Europapokal verdient!“

Marcell Wienberg, IGR-Trainer

Prognosen über den Einzug in die nächste Runde des WSE-Cups (Wienberg: „Für mich ist das weiterhin der CERS-Cup) sind schwierig. Der Rollhockeysport in England ist aufstrebend. Da wächst etwas heran. Der IGR-Gegner hatte als Meister die Champions-League-Quali erreicht, war dort aber ausgeschieden. Jetzt sucht man eine internationale Stufe tiefer nach dem sportlichen Glück. Ja, und die Franzosen sind seit jeher spielstark, haben sich mit Deutschland bei Welt- und Europameisterschaften häufig ein Duell auf Augenhöhe geliefert. Das gilt auch für den Vereinssport. Wobei man abwarten muss, wie Lyon die Anreisetortur übersteht. Man wird sich mit dem Bus erst in der Nacht von Freitag auf Samstag auf den Weg machen und spielt schon wenig später gegen den englischen Kontrahenten.

„Wir möchten Erster der Gruppe werden“, stellt Wienberg klar. Man ist international hungrig bei der IGR, will weitere internationale Momente folgen lassen. Welche Aussagekraft das Videomaterial über die Gegner hat, welches den Remscheidern vorliegt, wird sich letztlich auf dem Spielfeld entscheiden. Dass Yannik Lukassen nach seiner Verletzung wieder das Training aufgenommen hat, ist eine gute Nachricht. Gleiches gilt für Kapitän Yannick Peinke. Mit etwas Glück ist Nationalspieler Daniel Strieder so pünktlich von seinem Argentinien-Trip zurück, dass er am Sonntag noch zum Einsatz kommen könnte. Wienberg legt sich fest: „Dann spielt Daniel auch.“ Max Richter ist am Freitag nicht dabei – er hat eine Weihnachtsfeier. Noch einmal Wienberg: „Als Chef muss er dahin.“

Seit Wochen rührt man die Werbetrommel bei der IGR. Dazu gehörte das Verteilen von Flyern im Allee-Center am Mittwoch auf Rollschuhen. „Wir haben uns ins Sportbund-Büdchen eingemietet“, sagt der Sportliche Leiter Timo Meier. Jetzt müssen die Massen nur noch strömen. Um Spitzenrollhockey und ein tolles Rahmenprogramm an allen Tagen zu erleben. Von Rollerdisco bis Minihockeyturnier. Und eine Wahnsinnsbeleuchtung mit tollen Bildern, die projiziert werden.

Regionalliga

Die 2. Mannschaft der IGR Remscheid trennte sich in der Regionalliga mit 4:4 vom TuS Düsseldorf-Nord II. Obwohl man arge personelle Probleme hatte und die Landeshauptstädter mit weißer Weste anreisten, behielt man nach tollem Kampf verdientermaßen einen Punkt in der Halle Hackenberg. Für die Remscheider trafen: Eric Krämer (3) und Henry Kulmer.

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