Handball

Ina Mollidor treibt die Entwicklung richtig voran

„Meine Heimat ist und bleibt die TG Hilgen“, sagt Ina Mollidor. Aber: „Die Fortuna ist mir ans Herz gewachsen.“ Foto: F95
+
„Meine Heimat ist und bleibt die TG Hilgen“, sagt Ina Mollidor. Aber: „Die Fortuna ist mir ans Herz gewachsen.“
  • Fabian Herzog
    VonFabian Herzog
    schließen

Die Hilgenerin ist in der 3. Liga erfolgreich.

Von Fabian Herzog

Offiziell hat sie ihre Karriere als Handballerin noch immer nicht beendet. Ein Comeback schließt Ina Mollidor mittlerweile aber eigentlich aus. Obwohl es die gebürtige Hilgenerin schon extrem reizt, noch einmal auf der Platte zu stehen und den Nervenkitzel zu spüren („Ich vermisse das sehr“), wird man die 39-Jährige mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr selbst spielen sehen.

Was zwei gute Gründe beziehungsweise einen schönen und einen weniger schönen Grund hat: Zum einen macht sich ihre vor Jahren zugezogene Wadenverletzung weiterhin immer mal wieder bemerkbar, zum anderen bereitet Mollidor der Trainerjob viel zu großen Spaß. „Darin gehe ich auf“, sagt die sportlich Verantwortliche des Drittligisten Fortuna Düsseldorf, die dies auch in der nächsten Saison sein wird.

Was in einem starken Zusammenhang mit der sportlichen Entwicklung steht. „Als ich bei der Fortuna angefangen habe, war das ja alles noch wild zusammengewürfelt“, erinnert sie sich. Ende 2013 war das, als sie von den Bergischen Panthern nach Düsseldorf ging. In die Oberliga.

Irgendwann entstand dann ein Drei-Jahres-Plan für das Ziel 3. Liga, der anschließend noch einmal um zwei Jahre verlängert wurde. Im Mai 2019 war es dann vollbracht. „Mit dem Aufstieg hat sich auch die Wahrnehmung im Verein verändert“, hat die Trainerin festgestellt. Sogar Fortuna-Vorstandschef Thomas Röttgermann schaute mal in der Halle vorbei – und geehrt wurde das Team für den Regionalligatitel im Rahmen eines Heimspiels der Fußballer vor damals noch großer Kulisse.

Enormen Anteil an dieser Entwicklung hat Klaus Allnoch, der stellvertretende Abteilungsleiter. „Ihm bin ich sehr dankbar“, sagt Mollidor, die selbst aber auch alles andere als unschuldig ist. Sie hat ein klasse Team zusammengestellt, das zur ersten Drittligasaison dann enorm verstärkt wurde. Wie beispielsweise auch durch die frühere HGR-Spielerin Niki Münch oder einige andere ehemalige Gräfratherinnen.

Ex-Panther Otto hört auf, Sonja Fischer ergänzt das Trainerteam

In der aktuellen Spielzeit ging es nur noch um Feinheiten. Mit Katja-Lena Otto verließ die letzte ehemalige Panther-Spielerin das Team, die langjährige Kapitänin trat handballerisch kürzer und ging in die 2. Mannschaft. Verstärkung bekam Ina Mollidor im Trainerteam durch die in Remscheid lebende Sonja Fischer. „Wir ergänzen uns super“, sagt sie über ihre gleichberechtigte Partnerin auf der Bank.

Wie gut das Zusammenspiel funktioniert, lässt sich alleine anhand dieser Saison erahnen. War die Fortuna vergangenes Jahr noch Vorletzter, als Corona für den Abbruch sorgte, entschied sie nun die bisher einzigen beiden Spiele für sich. Gegen Wülfrath und auch bei der stark gehandelten SG Kappelwindeck/Steinbach. „Der Verein wäre in Sachen 2. Liga nicht abgeneigt“, sagt Mollidor. Die gebürtige Hilgenerin garantiert auch nicht.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Duell mit Großkreutz bleibt unvergessen
Duell mit Großkreutz bleibt unvergessen
Duell mit Großkreutz bleibt unvergessen
Robin Rambau erlebt einen goldenen Tag
Robin Rambau erlebt einen goldenen Tag
Robin Rambau erlebt einen goldenen Tag
Der Sonnenschein kämpft gegen Wolken an
Der Sonnenschein kämpft gegen Wolken an
Der Sonnenschein kämpft gegen Wolken an
Zuschauer strömen zum Motocross nach Rade
Zuschauer strömen zum Motocross nach Rade
Zuschauer strömen zum Motocross nach Rade

Kommentare