Handball

In einem Jahr ist die 3. Liga das klare Ziel für die HGR

Die Schwalbe-Arena in Gummersbach ist die zweite sportliche Heimat des Remscheiders Tiberius Jeck.
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Die Schwalbe-Arena in Gummersbach ist die zweite sportliche Heimat des Remscheiders Tiberius Jeck.
  • Peter Kuhlendahl
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Regionalligist HG Remscheid ruft die aktuelle Meisterschaftsrunde als Übergangssaison aus.

Von Peter Kuhlendahl

Am vergangenen Donnerstag schauten sie sich gemeinsam den Bundesliga-Heimauftakt des VfL Gummersbach gegen den Deutschen Meister SC Magdeburg an, den der VfL noch toller Leistung nur knapp verlor. Am Tag danach wirbelten HGR-Geschäftsführer Tiberius Jeck und der HGR-Vorsitzende Bernd Pflüger vor und hinter den Kulissen in der Sporthalle Neuenkamp, damit bei der Heimpremiere der Remscheider alles glatt über die Bühne ging. Das tat es. Allerdings mussten beide gegen den TV Korschenbroich auch gleich die erste Saisonniederlage hinnehmen.

Ein Umstand, den Jeck aber durchaus einzusortieren wusste. „Aufgrund unserer großen personellen Probleme während des Sommers war eine geregelte Vorbereitung kaum möglich.“ Nicht nur aus diesem Grund wird die aktuelle Spielzeit eher als Übergangssaison angesehen. Als Übergang zum ganz großen Wurf. Jeck: „Wir wollen mit der HGR in die 3. Liga.“

Um dieses anspruchsvolle Ziel zu erreichen, wird bereits jetzt an allen Fronten gearbeitet. Der frühere HGR-Spieler Michael Heimansfeld ist quasi als Vertriebler für die Sponsoren zuständig und konnte da erste Erfolge verbuchen. Jeck: „Wir wollen die Remscheider Firmen für uns begeistern.“

Derweil ist Tobias Geske in Doppelfunktion als Keeper und Sportlicher Leiter im Einsatz. Und da arbeitet er bereits jetzt fieberhaft an einer sehr guten Lösung, wer seinen Posten als Torhüter neben Linus Mathes übernehmen wird. „Wir sind da auf einem guten Weg. Und mit Linus und dem neuen Keeper werden wir dann das mit Abstand Torhüter-Duo der Liga haben“, sagt Jeck. Geske wird sich in der neuen Saison dann als Manager um alle möglichen Belange beim Regionalligisten kümmern.

Auch an der Zusammenstellung des Kaders. Da – und damit hält der HGR-Geschäftsführer auch gar nicht hinter dem Berg – wird es einen Umbruch geben. Die entscheidenden Weichen sollen da bereits in wenigen Monaten gestellt werden, damit jeder frühzeitig weiß, woran er ist.

Intensiviert werden soll auch die Zusammenarbeit mit dem Hauptverein. Da haben in der jüngsten Vergangenheit bereits intensive Gespräche stattgefunden. Wie wohl auch beim Spiel in Gummersbach. Beim Bundesliga-Aufsteiger ist Jeck ebenfalls sehr aktiv. Zum einen als Beiratsvorsitzender und zum anderen als Gesellschafter. Dass davon auch die HGR profitieren könnte, verneint Jeck nicht. Allerdings würde es da wesentlich leichter fallen, falls die Remscheider eben den Sprung in die 3. Liga schaffen.

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