Sieger

Bergische Handball-Meisterschaft: In der „Sauna“ Neuenkamp fließt der Schweiß

HC-Spieler Tobias Söhnchen fand beim 21:17-Sieg gegen den ATV die Lücke.
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HC-Spieler Tobias Söhnchen fand beim 21:17-Sieg gegen den ATV die Lücke.
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Sechs Teams beim Turnier des HC BSdL: LTV Wuppertal II, Bergische Panther II, Haaner TV, ATV Hückeswagen, HSG Rade/Herbeck und HC BSdL.

Von Peter Kuhlendahl

Auch wenn man am Samstag nicht auf der Platte stand, lief der Schweiß. Man musste schon hart gesotten sein, um in der „Sauna“ Halle Neuenkamp zu verweilen. „Da kann ich schon verstehen, dass der Besucherandrang eher übersichtlich war“, sagte Christian „Teddy“ Ante, der 1. Vorsitzende des HC BSdL, der zum Turnier um die Bergische Handball-Meisterschaft geladen hatte.

Derweil gaben sich sechs Teams der schweißtreibenden Aufgabe hin und dürften froh gewesen sein, als gegen 18 Uhr Sieger und Platzierte feststanden.

Den Titel holte sich Verbandsligist LTV Wuppertal II nach einem 20:19 (12:6)-Sieg gegen den Ligakonkurrenten Bergische Panther II. Im Spiel um den dritten Platz behielten die Gastgeber im Landesligaduell mit der HSG Radevormwald/Herbeck nach Siebenmeterwerfen die Oberhand. Nach der Spielzeit von zwei Mal 20 Minuten hatte es 18:18 (9:9) gestanden.

Das Aus nach den Gruppenspielen kam zuvor für den Verbandsligisten Haaner TV und den Landesligisten ATV Hückeswagen, der sich allerdings bei der 16:20-Niederlage in seinem zweiten Gruppenspiel gegen die Wuppertaler sehr gut verkauft hatte.

Der Turniersieg der Wuppertaler war verdient. Auch weil sie fast als einziges Team halbwegs komplett antreten konnten. „Das sind wir aber heute zum allerersten Mal“, sagte deren Coach Marc Ross.

Derweil waren sowohl die Panther II als auch die Rader nur mit Mini-Aufgeboten am Start. „Was soll ich angesichts der vielen Verletzten machen? Eine Vorbereitung ist das weiter nicht“, betonte Panther-II-Coach Erwin Reinacher.

Gar ohne einen Auswechselspieler mussten die Rader ihr Spiel um den dritten Platz bestreiten. „Aber wir machen das Beste draus“, erklärte HSG-Coach Björn „Jala“ Frank, der selbst durchspielte.

Nicht komplett waren auch die Gastgeber, bei denen einige Akteure nach dem ersten Spiel aus privaten Gründen passen mussten. „Mit den Auftritten sind wir aber zufrieden“, sagte Niko Nesselrath, der das Team coachte.

Derweil tanzten die Hückeswagener im wahrsten Wortsinn auf zwei Hochzeiten. Nach ihrem ersten Spiel eilte die Mannschaft zur kirchlichen Trauung von Spieler Lucas Frischmuth, um in Trikots Spalier zu stehen. „Das zeigt, dass wir ein echtes Team sind“, sagte ATV-Trainer Jens Greffin.

Obwohl die Aktiven am Samstag unter sich blieben, wird es auch im nächsten Jahr das Turnier geben. Ante: „Und dann auch wieder im größeren Umfang.“

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