Rollhockey

Im Derby soll es nun die Antwort geben

Beim 5:3-Hinspielsieg der IGR in Cronenberg Ende September war Alexander Ober, der weiter ausfällt, der überragende Akteur. Foto: Michael Sieber
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Beim 5:3-Hinspielsieg der IGR in Cronenberg Ende September war Alexander Ober, der weiter ausfällt, der überragende Akteur.
  • Peter Kuhlendahl
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In der Bundesliga empfangen die Männer und die Frauen der IGR den RSC Cronenberg.

Im Laufe des Vorschau-Gesprächs im Hinblick auf die nächste Aufgabe kommt man natürlich auch immer auf die Personalien. Und da klang die Antwort von IGR-Coach Timo Meier auf die Frage, ob es Veränderungen im Vergleich zum letzten Spiel geben würde, beim ersten Hinhören ein wenig skurril: „Die beiden Yannicks sind wieder dabei. Und auch Eric.“ Bitte? Das Trio Peinke, Lukassen und Krämer war doch am vergangenen Samstag bei der 0:4-Pleite in Düsseldorf im Einsatz, stand aber – wie auch fast der restliche Kader der Remscheider – so ziemlich neben sich.

Sie alle wollen an diesem Samstag auf die Leistung in der Landeshauptstadt nun die richtige Antwort geben. Und dafür gibt es wohl keine bessere Plattform als das bergische Derby gegen den RSC Cronenberg, das um 16 Uhr in der Sporthalle Hackenberg steigt. „Unsere Ansprüche sind eben ganz andere“, betont Meier. Und dazu gehört auch, dass die Remscheider im Derby die Oberhand behalten wollen.

Jochen Thomas ist ab sofort der Cheftrainer der IGR-Frauen in der Bundesliga.

Allerdings rechnen alle Beteiligten damit, dass den hoffentlich zahlreichen Fans ein heißer Tanz geboten wird. Zumal auch der RSC einiges gut zu machen hat. Auch die Wuppertaler haben sich am vergangenen Wochenende beim 3:4 in Darmstadt überraschend verloren. Und eine Woche davor waren sie in eigener Halle gegen Walsum mit 2:8 gehörig unter die Räder. Mittlerweile ist dadurch der vierte Tabellenplatz, der die Play-off-Teilnahme garantiert, ein wenig in Gefahr geraten.

Dies ist den Remscheidern herzlich egal. So konnte in dieser Woche im Training, bei dem einzig die langzeitverletzten Fabian Selbach (Bänderiss) und Alexander Ober (Handverletzung) nicht dabei waren, wieder so richtig Gas gegeben werden. Meier: „Durch die zahlreichen krankheitsbedingten Ausfälle war dies in der jüngsten Vergangenheit eben nicht möglich.“

Der Auftritt der IGR am Samstag ist übrigens bereits der letzte in diesem Kalenderjahr in der heimischen Halle. In drei Wochen sind die Remscheider noch in Herringen zu Gast, am 11. Dezember in Walsum und am 18. Dezember in Darmstadt.

Frauen der IGR vermelden einen Trainerwechsel

Bereits am frühen Nachmittag steigt ein weiteres Derby in der Sporthalle Hackenberg. Um 14 Uhr empfangen die IGR-Frauen den RSC Cronenberg. Dabei steckt deren Saison in der Bundesliga quasi noch in den Kinderschuhen. Für die Remscheiderinnen steht ihr zweites Meisterschaftsspiel an. Zum Auftakt musste sich die Mannschaft bei den Moskitos aus Wuppertal mit 3:4 geschlagen geben.

Dies war aber nicht der Grund, warum es beim amtierenden Deutschen Meister einen Trainerwechsel gab. Jochen Thomas, der bereits zum Stab gehörte, hat nun das Amt des Cheftrainers von Tobias Durben übernommen, der seit diesem Sommer den Posten bekleidet hatte. Der Grund sei, dass es bei Durben, der in Hamm lebt, eine berufsbedingte Veränderung gegeben habe. Dadurch könne er nicht bei jeder Trainingseinheit dabei sein, würde dem Team aber erhalten bleiben.

Derweil hoffen die Remscheiderinnen, am Samstag gegen den RSC den ersten Saisonsieg einzufahren, den Cronenberg bereits am vergangenen Samstag mit dem 8:4 gegen Walsum gelandet hat. Ohne personelle Sorgen kann die IGR aber nicht in das Derby gehen. Hinter den Einsätzen von Julia Krause (Mandelentzündung) und Annika Zech (grippaler Infekt) stehen noch Fragezeichen.

Verlosung

Sowohl die Bundesliga-Männer als auch die Frauen der IGR Remscheid haben jeweils einen kompletten Trikotsatz der letzten Saison im Schrank liegen, die aufgrund der pandemiebedingten Absagen nicht gebraucht wurden. Am diesem Samstag sollen die ersten beiden Trikots nun in der Sporthalle Hackenberg verlost werden. Mit den Unterschriften aller Spielerinnen und Spieler.

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