Fußball

Im Bonusspiel peilt der SV 09/35 Runde drei an

Es wäre schade, wenn das derzeit so starke Sturmduo mit Aleksandar Stanojevic (l.) und Ferat Sari nicht gemeinsam auflaufen könnte. Foto: Michael Sieber
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Es wäre schade, wenn das derzeit so starke Sturmduo mit Aleksandar Stanojevic (l.) und Ferat Sari nicht gemeinsam auflaufen könnte.
  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
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Niederrheinpokal: Personell ist der Gastgeber vor der Partie gegen die DJK Teutonia St. Tönis nicht frei von Problemen.

Er schien eine Riesenkarriere vor sich zu haben. Als Samed Yesil im Sommer 2012 von Bayer Leverkusen zum FC Liverpool wechselte, geschah das nicht aus einer Laune heraus. Er traute sich den Sprung auf die Insel zu. Und an der Anfield Road wähnte man in dem Mittelstürmer mit den türkischen Wurzeln einen Kandidaten für die Stammformation. Wie man inzwischen weiß: Der heute 27-Jährige kam an den Gerrards und Suarez´ nicht vorbei. Dabei war er mit der deutschen U17-Nationalmannschaft an der Seite von Akteuren wie Emre Can oder Marvin Ducksch WM-Dritter geworden. Tür und Tor schienen ihm in der Fußball-Welt offen zu stehen. FC Luzern (Schweiz), Panionios Athen (Griechenland), KFC Uerdingen und Ankara Demir (Türkei) hießen einige seiner weiteren Station. Inzwischen spielt Samed Yesil für die DJK Teutonia St. Tönis und könnte deshalb an diesem Mittwoch arg daran interessiert sein, dem SV 09/35 Wermelskirchen in der zweiten Runde des Niederrheinpokals in die Suppe zu spucken.

„Wir freuen uns darauf, einen solchen Fußballer bei uns begrüßen zu dürfen“, sagt Trainer Sebastian Pichura. Bei einem seiner Spieler, bei Nico Postic, ist die Freude sogar besonders groß. Er hat in der Jugend mit dem Angreifer bei Bayer Leverkusen zusammengespielt. Damit dürfte es mit den Nettigkeiten aber auch vorbei sein. Es geht um den Einzug in Runde drei. Und auch wenn der SV 09/35 als Landesligist um 20 Uhr im Dönges-Eifgen-Stadion gegen den Oberligisten sicher Außenseiter ist – völlig chancenlos ist er nicht.

Man hofft auf 300 bis 500 Fans im Dönges-Eifgen-Stadion

„Von zehn Spielen gewinnt man gegen einen klassenhöheren Gegner vielleicht drei“, glaubt Pichura. Warum soll der Mittwoch nicht solch ein besonderer Tag sein? „Wenn wir einen Sahnetag erwischen, ist etwas für uns drin“, meint Pichura. 300 bis 500 Zuschauer könnten eine angemessene Kulisse bilden, muss nur noch das Wetter einigermaßen mitmachen.

Personell ist der Gastgeber nicht frei von Problemen. Neben Fredi Streit und Umut Demir drohen auch Marin Postic Nico Legat und Aleksandar Stanojevic auszufallen. Trotzdem fordert der Coach: „Es ist ein Bonusspiel. Wir wollen unseren Stiefel herunterspielen und sehen, was herauskommt.“ Vielleicht ja der Einzug in die nächste Runde . . .

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