Rollhockey

IGR wird zum Zünglein an der Waage vor den Play-offs

Kniefall: Ob Alexander Ober am Samstag zum Einsatz kommt, ist noch offen. Foto: Michael Sieber
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Kniefall: Ob Alexander Ober am Samstag zum Einsatz kommt, ist noch offen.
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Rollhockey-Bundesliga: Remscheider gastieren Samstag in Herringen – IGR-Frauen müssen in Walsum ran

Von Peter Kuhlendahl

Drei von sechs Teams in der Rollhockey-Bundesliga haben vor den beiden letzten beiden Spieltagen vor den Play-offs noch die Chance, den ersten Tabellenplatz zu belegen. Die IGR Remscheid zählt zwar nicht dazu, kann an diesem Wochenende aber das Zünglein an der Waage sein, wer als Primus ins Rennen um den Titel geht. Am Samstag (18 Uhr) ist die IGR, die egal, wie die letzten Spiele auch ausgehen, auf dem vierten Platz ins Ziel kommen wird, bei Germania Herringen zu Gast. „Da weiß man nie wirklich, was einen erwartet. Entweder klappt bei denen alles oder gar nichts“, meint IGR-Trainer Timo Meier, der sich nur ungern an den letzten Auftritt in Herringen Ende November erinnert. Die ersatzgeschwächten Remscheider kassierten da eine deutliche 3:9-Pleite.

Jetzt erwarten alle aber eine ausgeglichene Partie. Allein schon weil die personelle Ausgangslage eine ganz andere ist. Definitiv fehlen wird aus privaten Gründen einzig Fabian Selbach. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Alexander Ober, dessen Knie Probleme bereitet. „Da werden wir überhaupt kein Risiko eingehen“, sagt Meier, der sich offen hält, ob und wie lange er zum Einsatz kommt. Keeper Jonas Langenohl und Paul Ronge sind nach überstandener Coronainfektion wieder dabei.

Apropos Pandemie. Da gehen die Verantwortlichen der IGR Remscheid weiter auf Nummer sicher. „Vor jeder Trainingseinheit werden alle getestet. Und wir haben den Jungs noch einmal eindringlich signalisiert, auch bei den kleinsten Symptomen zu reagieren“, berichtet der Coach des Bundesligisten.

Derweil ist es Meier im Grunde völlig egal, ob die RESG Walsum (28 Punkte), Herringen (27) oder gar der RSC Cronenberg (25) am Ende die Tabelle anführt und damit im Halbfinale auf die Remscheider trifft. „Mein Tipp ist zwar Walsum. Aber unser Ziel ist das Finale“, erklärt Meier, der zudem nicht müde wird zu betonen, wie eng die ersten vier Teams beieinander sind und jeder jeden schlagen kann.

Für die Remscheiderinnen zählt am Samstag nur ein Sieg

Die IGR-Frauen stehen am Samstag vor einem Pflichtsieg, um sich die Chance auf die Teilnahme an den Play-offs zu erhalten. Um 18.30 Uhr sind sie beim sieglosen Tabellenletzten RESG Walsum zu Gast. „Da müssen wir ohne Wenn und Aber gewinnen“, macht Thomas Beck, der 2. Vorsitzende der IGR, auch eine klare Ansage. Grund für Optimismus gibt es genug. Trotz der jüngsten 5:7-Niederlage beim Tabellenführer in Calenberg zeigte das Team eine ordentliche Leistung.

In die Partie beim Schlusslicht in Duisburg kann die IGR weitestgehend ohne personelle Probleme starten. Für Celina Söhngen rückt Kira Steinmetz in den Kader. Zudem wird man mit einem Auge in die Landeshauptstadt schielen. Dort treffen zeitgleich der TuS Düsseldorf-Nord und die Moskitos aus Wuppertal aufeinander. Die beiden großen Kontrahenten um einen Play-off-Platz.

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