Rollhockey

IGR will erste Punkte der neuen Saison

Diesmal werden Yannick Peinke (5) und Eric Krämer (6) nicht den Anweisungen von Trainer Marcell Wienberg (2. v.l.) lauschen. Sie fehlen bei der Fahrt nach Darmstadt.
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Diesmal werden Yannick Peinke (5) und Eric Krämer (6) nicht den Anweisungen von Trainer Marcell Wienberg (2. v.l.) lauschen. Sie fehlen bei der Fahrt nach Darmstadt.
  • Andreas Dach
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In der Bundesliga geht es am Samstagabend nach Darmstadt.

Von Andreas Dach

Remscheid. Die Wunden sind geheilt, die Lehren gezogen: Der missglückte Auftakt soll und wird bei der IGR Remscheid keine Rolle mehr spielen. Nach dem 2:7 gegen Germania Herringen blickt man beim Rollhockey-Bundesligisten nach vorne und nicht mehr zurück. „Wir haben noch einmal kurz darüber gesprochen“, sagt Trainer Marcell Wienberg, „wollen die Niederlage aber auch nicht überbewerten. Immerhin haben wir gegen den Doublesieger verloren.“

Ab sofort gilt die volle Konzentration dem RSC Darmstadt. Dort tritt die IGR am Samstag um 18 Uhr an, will die ersten Punkte der Saison einsacken. Noch einmal Wienberg: „Wir möchten von Beginn an zeigen, dass wir als Sieger vom Platz gehen wollen. Allerdings brauchen wir die Punkte auch.“ Einen Fehlstart will man bei den Remscheidern tunlichst vermeiden, auch wenn die Saison noch lang ist – Herringen hin, Darmstadt her.

Umso glücklicher ist man, in dieser Spielzeit einen guten und breiten Kader zur Verfügung zu haben. So lässt sich ein wenig besser das Fehlen von Yannick Peinke kompensieren. Der Kapitän hat sich in den Urlaub verabschiedet. Wienberg verrät auch, wohin es ihn gezogen hat: „Viva Espana!“

Wichtig deshalb, dass mit Joel Halek, Henry Kulmer und Leo Schmidt drei junge Akteure mit dabei sind, die reichlich EM-Erfahrung im Gepäck haben. Das Trio war bei der Europameisterschaft der U17 in Spanien dabei, durfte viel Spielpraxis gegen hochkarätige Gegner sammeln. Das wird den Akteuren auch in der Bundesliga zugutekommen, wo man perspektivisch Fuß fassen möchte. Ob der eine oder andere in Hessen schon erste Einsatzzeiten bekommt?

Abwarten. Die IGR wird sicher erst einmal auf ihre erfahrenen Kräfte setzen, um dem Gegner die Laune zu verderben. „Wir dürfen den RSC nicht in Spielfluss kommen lassen“, weiß Wienberg aus langjähriger Erfahrung. Deshalb will man von der ersten Minute an gegenhalten. Dabei könnte auch Max Richter ein wichtiger Faktor werden, der zuletzt gefehlt hatte, jetzt aber die Reise nach Darmstadt mit antritt. Für die versucht Manager Timo Meier über einen Sponsor noch einen Sprinter aufzutun. Bei einem Kader von acht Feldspielern und zwei Torhütern (Ben Kessens ist für Moritz Kreidewolf dabei) wird man aber auch noch auf Privatwagen zurückgreifen müssen.

Fest steht: Die Partie in Hessen wird für die Remscheider keine Rollerdisco. Die hatte nach dem Herringen-Match bei Jung und Alt für viel Freude gesorgt. Ein tolles Mittel, um die Bindung innerhalb des Vereins noch größer werden zu lassen.

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