Rollhockey

IGR will den nächsten Haken dranmachen

Ob sich Moritz Kreidewolf kürzlich beim Spiel in Cronenberg mit seinem Vater Peter schon einmal über sein bevorstehendes Comeback im Tor der IGR Remscheid unterhalten hat?
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Ob sich Moritz Kreidewolf kürzlich beim Spiel in Cronenberg mit seinem Vater Peter schon einmal über sein bevorstehendes Comeback im Tor der IGR Remscheid unterhalten hat?
  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
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In der Bundesliga kommt es zum ewig jungen Duell mit der RESG Walsum.

Zwei Spiele, zwei Siege: Der Saisonstart für die IGR Remscheid in der Rollhockey-Bundesliga hätte weniger erfreulich verlaufen können. Der TuS Düsseldorf-Nord? Haken dran! Der RSC Cronenberg? Haken dran! Zu gerne würde die IGR auch am späteren Samstagnachmittag nach der Partie gegen die RESG Walsum wieder den Stift zücken. Haken dran!

Doch stopp, Vorsicht: Siege in der obersten deutschen Spielklasse sind in dieser Spielzeit mit sechs ähnlich starken Teams keine Selbstläufer. Gegen die Landeshauptstädter war es knapp (5:4), gegen die Wuppertaler umkämpft (5:3). Jetzt kommen die Duisburger um 16 Uhr nach Hackenberg. Und werden wieder alles aus der IGR herauskitzeln. „Ich habe den Jungs gesagt, dass wir in jedem Spiel alles geben müssen, um alles zu bekommen“, stellt Trainer Timo Meier heraus. Bedeutet: Nachlassen ist nicht erlaubt.

„Die muss man immer wieder beschäftigen!“

Timo Meier, IGR-Trainer

Schon gar nicht gegen einen Gegner, der von seinen vielen Individualisten lebt, die zumeist südeuropäische Wurzeln haben. Vicente, Puig, Atienza, Rilhas, Carvalho, Gallaguet – das klingt nicht nur nach Musik, sondern auch nach Rollhockeykunst. „Die muss man immer wieder beschäftigen“, weiß Meier. Kommen die Männer aus Portugal und Spanien erst einmal ins Rollen, wird es ganz schwierig. Wobei der Dirigent des spielstarken Ensembles ein Deutscher ist: Sebastian Haas gilt als Dreh- und Angelpunkt. Und dass Trainer Christopher Nusch eine Vergangenheit auf Rollschuhen hinter sich hat, macht die Sache auch nicht einfacher.

7:1-Sieg in Düsseldorf hat für Aufsehen gesorgt

Topfavorit Herringen hatte am ersten Spieltag einige Mühe, sich knapp mit 4:3 in Walsum durchzusetzen. Wie stark die Duisburger sind, bewiesen sie eine Woche später. Ihr 7:1-Erfolg in Düsseldorf sorgte für Aufsehen in der Liga.

Und was hat die IGR dem entgegenzusetzen? Nun, zunächst einmal einen bestens erholten Marcus Franken. Der Co-Trainer kommt extra etwas früher vom Wanderurlaub aus dem Allgäu zurück, weil er beim Rollhockey-Klassiker dabeisein möchte. „Er ist heiß“, freut sich Timo Meier über Unterstützung an der Bande.

Erkalten werden allerdings am Samstag und zum Teil auch darüber hinaus die Rollen von drei Aktiven der IGR. Den ganzen Oktober über steht Torhüter Jonas Langenohl studienbedingt nicht zur Verfügung. Moritz Kreidewolf und Ben Kessens wollen die Gunst der Stunde nutzen und als sicherer Rückhalt fungieren. Yannik Lukassen steht ausgerechnet gegen seinen Ex-Club nicht zur Verfügung, hält sich aus beruflichen Gründen auf einer Messe in Italien auf. Schließlich ist Daniel Strieder privat verhindert. Gut, dass der Remscheider Kader breit aufgestellt ist. Und dass der Gastgeber von einer ordentlichen Kulisse ausgehen kann.

Von voll besetzten Tribünen können möglicherweise auch die ganz Kleinen der IGR profitieren. Sie bestreiten das Vorspiel mit der U9 und den Rookies (Neulingen) gegen die U9 und U11 der Walsumer. Da es in diesem Jahr keine Winterrunde in der NRW-Meisterschaft für die U9-Teams gibt, versucht der Jugendvorstand, die talentierten Kleinen künftig häufiger vor Bundesligaspielen der Männer und Frauen zum Einsatz kommen zu lassen, damit sie Spielpraxis bekommen. Gewiss eine gute Idee.

Gut zu wissen

Die deutsche Rollhockey-Nationalmannschaft der Männer nimmt nun doch Ende November an der EM in Portugal teil, will damit eine Sperre und einen möglichen Schaden für andere Rollsportarten verhindern. Als einziger Spieler der IGR steht Daniel Strieder im erweiterten Kader des Nationalteams.

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