Rollhockey

IGR-Trainer lässt seine Jungs nun von der Leine

IGR-Trainer Timo Meier ist nach der jüngsten Niederlage nachdenklich. Foto: Michael Sieber
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IGR-Trainer Timo Meier ist nach der jüngsten Niederlage nachdenklich.
  • Peter Kuhlendahl
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Männer und Frauen der Remscheider treffen in der Bundesliga auf die RESG Walsum.

Für die IGR Remscheid steht in der Bundesliga der nächste Doppelpack auf dem Programm. In der heimischen Halle Hackenberg treffen zunächst die IGR-Frauen am Samstag (14 Uhr) auf die RESG Walsum, bevor sich um 16 Uhr die Männer ebenfalls mit den Duisburgern messen. Völlig unterschiedlich ist die Ausgangslage. Für die Remscheiderinnen steht ein echtes Endspiel zum Erreichen der Play-offs an. Die Männer können sich indes weiter für das Halbfinale einspielen.

Aus diesem Grund geht die IGR nach den beiden jüngsten Niederlagen ohne Druck an die Aufgabe gegen den aktuellen Tabellenführer aus dem Ruhrgebiet ran. „Nachdem uns zuletzt im Angriff die Kreativität gefehlt hat, sollen die Jungs jetzt einfach mal von der Leine gelassen werden“, sagt IGR-Trainer Timo Meier. Bedeutet, dass sie nach Herzenslust aufspielen und taktische Konzepte eher eine untergeordnete Rolle einnehmen sollen.

Taktik hin oder her. Gegen den Primus gehen die Remscheider als Außenseiter ins Rennen. Obwohl sie die Walsumer Mitte Dezember in deren Halle bezwingen konnten. „Die stehen nicht umsonst an der Spitze und haben auch den Deutschen Meister aus Herringen zweimal bezwungen“, erklärt Meier, der ansonsten noch nicht weiß, wer am Samstag zwischen den Pfosten hockt. Sowohl Jonas Langenohl als auch Moritz Kreidewolf könnten aus beruflichen Gründen verhindert sein. Außerdem steht ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Yannik Lukassen, der nach überstandener Coronainfektion noch nicht fit ist. Fabian Selbach fehlt aus privaten Gründen.

Remscheiderinnen sind zu einem Sieg verdammt

Verpasst der amtierende Deutsche Meister das Play-off-Halbfinale? Dieses bittere Szenario droht den Remscheiderinnen bei einer Niederlage gegen Walsum. „Wir sind uns durchaus bewusst, dass wir gewinnen müssen“, erklärt Thomas Beck, der 2. Vorsitzende der IGR. Als Mitglied des Trainerstabs stimmt er das Team entsprechend auf diese wichtige Partie mit Endspielcharakter ein. Allerdings ist er optimistisch, dass gegen das bisher noch sieglose Team aus dem Ruhrgebiet der zweite Saisonerfolg eingefahren werden kann. Personelle Problemen gibt es bei der IGR weiter nicht.

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