Rollhockey

IGR-Spiel in Herringen findet nicht statt

Das Duell der Topspieler Yannick Peinke (IGR, l.) und Lucas Karschau wird es an diesem Samstag nicht geben. Archivfoto: batte
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Das Duell der Topspieler Yannick Peinke (IGR, l.) und Lucas Karschau wird es an diesem Samstag nicht geben.
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Rollhockey-Bundesligist bekommt kein spielfähiges Team zusammen – Frauen starten bei Moskitos.

Von Andreas Dach

Hamm? Corona-Hotspot! Remscheid? Corona-Hotspot! Es hätte mehr als ein Geschmäckle gehabt, wenn ausgerechnet Sportler aus den beiden vom Virus derzeit besonders arg gebeutelten Städten am Samstag aufeinandergetroffen wären. Laut offizieller Ansetzung wäre es um 18 Uhr in der Rollhockey-Bundesliga zum Topspiel zwischen dem SK Germania Hamm-Herringen und eben der IGR gekommen. Ein Knüllerspiel, eins mit Brisanz. Zumal die beiden Teams aufeinandertreffen sollten, denen in dieser Spielzeit die größten Chancen auf den Titelgewinn zugetraut werden.

Daraus wird nichts. Was nach einigem Hickhack nun seit Mittwoch feststeht. „Die Begegnung ist offiziell abgesagt“, berichtet Remscheids Trainer Timo Meier. Worüber er froh ist, auch wenn die IGR damit sieben Tage nach dem Spielausfall gegen Darmstadt ein weiteres Mal nicht ans Rollen kommt. Im Gegensatz zur vergangenen Woche, als der IGR die Punkte vom Verband zugesprochen worden sind – der RSC hatte erst am Freitagabend mitgeteilt, nicht antreten zu wollen – wird das Match diesmal verlegt. Auf einen Zeitpunkt, der noch nicht feststeht.

Die IGR hatte sich bereits am Montag mit der Bitte um eine Spielverlegung an die Germania gewandt. Was zunächst als realistisch erschien, wurde im weiteren Verlauf von den Herringer Verantwortlichen mit dem Hinweis auf den engen Terminplan abschlägig beantwortet. Inzwischen hat sich die Situation verändert. Die IGR bekommt keine spielfähige Mannschaft zusammen. Mit Jonas Langenohl würde nur einer der vier für die Bundesliga gemeldeten Schlussmänner zur Verfügung stehen. Zudem ist weiteren Akteuren von ihren Arbeitgebern „empfohlen“ worden, nicht zu spielen. Dem hat der Verband entsprochen.

„Die Mädels sind heiß darauf!“ 

Marcell Wienberg, Frauen-Coach.

Die Frauen der IGR Remscheid fiebern dem Saisonstart entgegen. Sie treten am Samstag um 16.30 Uhr bei den Moskitos Wuppertal an und freuen sich, dass es in der Rollhockey-Bundesliga endlich losgeht. „Die Mädels sind heiß darauf“, sagt Trainer Marcell Wienberg, der gemeinsam mit Spielertrainerin Carolin Reinert die Nachfolge von Meistermacher Markus Feldhoff angetreten hat. Man sei gut drauf, wisse aber noch nicht so recht, wo man steht.

Was nicht verwundert: Während der wochenlangen Vorbereitungszeit haben die IGR-Frauen nicht ein einziges Testspiel absolviert. Wienberg: „Wir haben immer nur Absagen bekommen.“ In der Halle Am Kothen wird es deshalb nun eine echte Standortbestimmung für die in Bestbesetzung antretenden Remscheiderinnen geben.

Kleiner Vorteil für die Moskitos: Sie haben bereits das erste Meisterschaftsspiel hinter sich. Wenn es auch gegen den RSC Cronenberg eine 2:4-Niederlage gab, so hat die erworbene Spielpraxis doch einen unschätzbaren Wert. Dem hat die IGR nur ein internes Spielchen gegen die IGR-Männer entgegenzusetzen. Ein Muster mit Mini-Wert.

Gut zu wissen

Wenn Corona es will, beginnt die Saison für die IGR-Männer in der Bundesliga nun mit dem Auswärtsspiel beim TuS Düsseldorf-Nord (17.10., 16 Uhr). Eine Woche später geht es zur SG Eldagser Falcons – ebenfalls um 16 Uhr. Das Match sollte eigentlich in Remscheid stattfinden. Man hat sich aber auf einen Tausch des Heimrechts geeinigt.

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