Rollhockey

IGR fühlt sich als Außenseiter wohl

Wenn die IGR in Cronenberg antrat, war in der Vergangenheit oft ein Spektakel angesagt.
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Wenn die IGR in Cronenberg antrat, war in der Vergangenheit oft ein Spektakel angesagt.
  • Peter Kuhlendahl
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Beim Super-Cup in Wuppertal treffen Remscheids Bundesligateams auf Cronenberg.

In einer Woche geht es los. Dann rollt in den Rollhockey-Bundesligen endlich wieder die Kugel. An diesem Wochenende kommt es nun in Wuppertal sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen zu den Generalproben der Topteams. Der RSC Cronenberg ist der Ausrichter des diesjährigen Super-Cups.

Der Modus ist ganz einfach. Gespielt werden am Samstag jeweils zwei Halbfinalpartien. Die Sieger stehen sich dann am Sonntag in den Endspielen – Frauen um 12.30 Uhr, Männer um 15 Uhr – gegenüber. Spiele um den dritten Platz werden nicht ausgetragen. Zwischen den Finalspielen findet um 14 Uhr noch die Auslosung der ersten Runde des DRIV-Pokals statt.

Die IGR-Männer treten am Samstag (16.30 Uhr) gegen den RSC Cronenberg an. Allerdings plagen die Remscheider vor dem prestigeträchtigen Duell personelle Sorgen. Yannick Peinke und Yannik Lukassen sind aus privaten Gründen, Keeper Moritz Kreidewolf aus beruflichem Grund verhindert. „Für das Spiel am Samstag. Für das Finale am Sonntag würden sie zur Verfügung stehen“, erklärt Trainer Marcell Wienberg.

Trotz der Ausfälle ist der Coach optimistisch, die Wuppertaler bezwingen zu können. „Das ist eben ein ganz besonderes Derby. Und alle werden sich voll reinhängen.“ Allerdings ist er auch realistisch genug, um die Favoritenrolle an die Wuppertaler, die wahrscheinlich in Bestbesetzung antreten werden, weiter zu reichen. Auch weil der Coach gespannt ist, wie sich seine Youngster schlagen werden, die zum Teil zum ersten Mal dem Kader angehören. Wie Arne Beck und Lenny Peters. Einige Nachwuchsspieler stehen ansonsten nicht zur Verfügung, da sie mit der U17-Nationalmannschaft auf dem Weg zur Europameisterschaft in Spanien sind.

Im zweiten Halbfinale am Samstag misst sich um 12 Uhr der Deutsche Meister und Pokalsieger Germania Herringen mit der RESG Walsum.

Frühes Aufstehen ist derweil für die Frauen angesagt. Bereits um 10 Uhr am Samstagmorgen treffen sie auf den amtierenden Deutschen Meister RSC Cronenberg. „Aufgrund des Abschneidens in der vergangenen Saison gehen wir bestimmt nicht als Favorit ins Rennen“, betont der neue IGR-Trainer Thomas Beck. Allerdings fühlen sich die Remscheiderinnen, die fast in Bestbesetzung antreten können, in der Außenseiterrolle wohl und sehen sich nicht chancenlos.

Auch weil in den vergangenen Wochen in der Vorbereitung hart gearbeitet wurde. Und die Stimmung ist nicht zuletzt wegen einer teambildenden Maßnahme, die am vergangenen Wochenende stattgefunden hat, prima. Da waren Mannschaft und Trainerstab im sauerländischen Winterberg. Das Wetter spielte gerade am Samstag nicht unbedingt mit, aber die Sommerrodelbahn vor Ort wurde fleißig genutzt.

Das zweite Halbfinale am Samstag (14.45 Uhr) bestreiten der TuS Düsseldorf-Nord und der SC Bison Calenberg, der für die Bundesligasaison nicht mehr gemeldet hat. Beck erklärt: „Für den Super-Cup haben sie aber wohl noch eine Mannschaft zusammenbekommen.“

Bundesligastart

Mit einem Doppelspieltag startet die IGR Remscheid in einer Woche in die Bundesligasaison. In der Sporthalle Hackenberg treffen am 24. September die IGR-Frauen um 14 Uhr auf die Moskitos aus Wuppertal und um 16 Uhr die Männer auf Germania Herringen.

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