Rollhockey

IGR-Frauen holen Super-Cup

Die Remscheider freuten sich über den Sieg am Sonntag beim Super-Cup.
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Die Remscheider freuten sich über den Sieg am Sonntag beim Super-Cup.
  • Peter Kuhlendahl
    VonPeter Kuhlendahl
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Rollhockey: Bundesliga-Männer unterliegen im Halbfinale.

Die einen schlugen sich fast schon wie befürchtet, die anderen landeten eine positive Überraschung. Beim Super-Cup am vergangenen Wochenende in Wuppertal, der vom RSC Cronenberg ausgerichtet wurde, haben sich die Männer der IGR Remscheid durch eine 2:5 (1:3)-Niederlage gegen die Cronenberger bereits im Halbfinale verabschiedet. Derweil haben sich die Bundesliga-Frauen der IGR nach einem 3:2 (1:1/1:1)-Sieg nach Penalty-Schießen im Halbfinale gegen die Gastgeber und einem souveränen 11:4 (4:3)-Sieg im Finale gegen den SC Bison Calenberg den Super-Cup gesichert.

„Wir sind wieder da“, lautete die Einschätzung von IGR-Trainer Thomas Beck nach den Siegen gegen den Deutschen Meister am Samstag und den Pokalsieger am Sonntag. Gerade der Auftritt im Finale war sehr beeindruckend. Vor der Pause war die Partie noch ausgeglichen, die Remscheiderinnen gaben eine klare Führung aus der Hand. Im zweiten Abschnitt spielte nur noch die IGR. Tore: Steinmetz (4), Behrendt, Söhngen (je 2), Giersch, Weigert, Zech.

Nachdem mit Keeper Jonas Langenohl (enger Kontakt mit einem Coronainfizierten) und Max Richter (Corona) zwei weitere Stammkräfte kurzfristig ausfielen, liefen die Remscheider mit einer Kombination von U17- und U20-Spielern auf, die von Daniel Strieder angeführt wurde. „Die Jungs haben es richtig gut gemacht. In der Aufstellung hätten wir auch eine richtige Klatsche kassieren können“, betonte IGR-Trainer Marcell Wienberg, dass dieser Auftritt eine Woche vor dem Bundesligastart ein Muster ohne Wert gewesen sei. Paul Ronge (20.) und Tom Kessens (36.) trafen.

Beim Super-Cup wurde auch die erste Runde des DRIV-Pokals ausgelost. „Wir haben das schwerste Los von allen erwischt“, lautete die Reaktion des IGR-Coaches auf den Gegner Germania Herringen. Zumindest hat die IGR ein Heimspiel. Wienberg: „Und wenn man Pokalsieger werden will...“ Die Remscheiderinnen reisen nach Sachsen und müssen beim Zweitligisten SG Böhlitz Allstedt ran.

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