Handball

Hückeswagen will Wiedergutmachung

Handball-Landesliga: In Radevormwald und in Remscheid stehen Derbys auf dem Programm

Von Lars Hepp

HSG Radevormwald/Herbeck – Wermelskirchener TV (Sa., 16.15 Uhr, Sporthalle Hermannstr.). Die 30:31-Niederlage in Solingen vom vergangenen Wochenende wirkte auch in diesen Tagen noch ein wenig nach bei den Handballern in Radevormwald. „Wir wollen aber nicht nur aus diesem Grund unbedingt mit den beiden Punkten aus dem Derby Weihnachten feiern. Auch die Wermelskirchener haben im Moment ein wenig ihr Tief“, betont HSG-Trainer Björn Frank, der besonders darauf gespannt ist, ob WTV-Torhüter Carsten Mundhenk beim Spiel dabei ist. Wäre der frühere Zweitliga-Keeper im Wermelskirchener Aufgebot, dann würden die Chancen sicherlich nicht ganz so gut stehen. Ebenso muss man abwarten, wie sehr sich die aktuelle Grippewelle bei den Bergstädtern auswirkt.

Seit dieser Woche steht fest, dass WTV-Coach Jacek Krajnik den Verein am Ende der Saison verlässt. Ob diese Personalie Einfluss auf die Mannschaft hat, muss man abwarten. Am Samstag fallen die verletzten Fabian Kowalke, Joschua Dahm und Sebastian Becker aus. Weitere Akteure sind angeschlagen, aber Krajnik hofft, dass diese Jungs auf die Zähne beißen werden: „Für uns ist das ein Vier-Punkte-Spiel, und wir wollen unbedingt den Abstand zu den gefährdeten Rängen ausbauen.“

HG Remscheid II – ATV Hückeswagen (Sa., 17 Uhr, Sporthalle Neuenkamp). HGR-Trainer Fabian Flüß stuft die Hückeswagener deutlich stärker ein als noch im Vorjahr. In erster Linie gehe es darum, Linkshänder Tobias Bonekämper im Rückraum in den Griff zu bekommen. „Das haben wir bereits am vergangenen Wochenende gegen die Panther sehr gut hinbekommen. Da haben wir uns in der Abwehr auch auf einen Spieler konzentriert und das hat da auch bestens geklappt“, sagt Flüß, der allerdings im Derby auf eine Reihe von Spielern verzichten muss. Leo Bona und Malte Frank müssen einmal mehr ihren Schiedsrichterverpflichtungen nachkommen. Lucas Müller, Leon Brefka (beide krank), Torsten Wittmaack und Arne Imping (beide verletzt), Julian Garnich (Beruf) und Moritz Schumacher (Urlaub) fallen aus.

Die Hückeswagener wollen nach dem zuletzt schwachen Auftritt in Solingen wieder eine gute Leistung zeigen, Trainer Jens Greffin hofft auf ein Duell auf Augenhöhe. Roman Göhlich und Jannik Caligiari fallen mit verschiedenen Blessuren aus, dafür sind Philipp Borisch und Torhüter Niels Kuhlwilm in den Trainingsbetrieb zurückgekehrt. Keeper Daniel Friedrich plagt eine Oberschenkel-Verletzung.

DJK Unitas Haan II – HC BSdL (So., 13.15 Uhr). Gegen das harmlose Schlusslicht aus Wuppertal machte sich die personelle Schieflage bei den Remscheidern nicht weiter bemerkbar. Jetzt steht der Aufsteiger und derzeitige Tabellenführer aber noch einmal vor einer richtigen Herausforderung, wenn es zum Tabellendritten geht. „Wir hatten aufgrund der unzähligen Ausfälle um Verlegung gebeten, doch leider klappte das nicht“, berichtet Trainer Björn Sichelschmidt, der trotzdem auf den neunten Saisonsieg hofft. Neben Rückraum-Shooter Alexander Zapf (Fingerbruch) fallen weitere Rückraumspieler aus. Leihgaben aus der 2. Mannschaft wird es nicht geben, da das Team zeitgleich in Lüttringhausen im Einsatz sein wird.

Bergische Panther III – Vohwinkeler STV (So., 15 Uhr, Schulberg-Halle, Burscheid). Nach sechs Partien ohne Niederlage hatte es die Panther-Dritte am vergangenen Wochenende gegen die HG Remscheid II mal wieder erwischt. Gegen den punktgleichen Tabellennachbarn aus Wuppertal wollen sich die Schützlinge von Trainer Timo Adams mit einem Erfolg in die Weihnachtspause verabschieden. Allerdings ist die Mannschaft aktuell auch von der Grippewelle getroffen worden, etliche Akteure sind angeschlagen und ein Mitwirken wird sich praktisch erst kurz vor dem Anwurf entscheiden. Hinzu kommen die verletzten Jan Scheel (Hand), Simon Hain, Tobias Falkner (beide Schulter) und Sebastian Hahne (Knie). Immerhin kehrt in Julius Bick ein lange vermisster Spieler nach überstandener Handverletzung in den Kader zurück.

Wenn am Sonntag die Spiele über die Bühne sind, gehen auch die Handballer in die Pause. Allerdings ist die mit rund vier Wochen eher kurz. Bereits am 14. beziehungsweise 15. Januar geht es in den Ligen im Jahr 2023 dann schließlich weiter.

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