Handball

HSG und WTV gewinnen Derbys

Hier hatten Marius Franken und Frederic Seifert (v.l.) gegen Simon Stausberg (HGR II) mal das Nachsehen. Über weite Strecken stand die Abwehr der Gäste aus Radevormwald aber gut. Foto: Michael Sieber
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Hier hatten Marius Franken und Frederic Seifert (v.l.) gegen Simon Stausberg (HGR II) mal das Nachsehen. Über weite Strecken stand die Abwehr der Gäste aus Radevormwald aber gut.

Handball: Spannende Partien in der Landesliga – Zuschauer kommen auf ihre Kosten: Die Spiele HG Remscheid II gegen HSG Radevormwald/Herbeck und Wermelskirchener TV gegen TV Witzhelden. Zwei Spielausfälle wegen positiver Coronatests.

Von Andreas Dach und Fabian Herzog

HG Remscheid II – HSG Radevormwald/Herbeck 25:30 (12:15). Die HSG schien die staunende HGR II in der Anfangsphase überrollen zu wollen, trumpfte mit Tempohandball und schönen Toren auf.

Nach 18 Minuten führte man mit 11:5. Weitere 18 Minuten später hatte sich das Blatt gewendet – es stand 16:16. Was für ein Spiel in Neuenkamp, das sich auf gutem Level bewegte und den Vorschusslorbeeren über weite Strecken gerecht wurde.

„Die HSG hat dann die Auszeit zum richtigen Zeitpunkt genommen“, betonte Fabian Flüß, Coach der Heimmannschaft. Jedenfalls berappelte sich Rade/Herbeck wieder und kehrte zu anfänglichen Tugenden zurück. Die hießen: stabile 6:0-Deckung mit gutem Torhüter Marco Faust dahinter plus variables Angriffsspiel.

Da nutzte es auch nichts, dass die HGR II den Rader Halblinken Yannick Faust in kurze Deckung nahm. „Wir haben mit Herz und Taktik gespielt“, stellte HSG-Trainer Roman Warland heraus. Und ergänzte: „Wir hatten endlich mal wieder eine Bank.“ Gute Wechselmöglichkeiten also, die man nutzte.

Nach der „kuriosen Partie“ (HSG-Regisseur Marius Franken) schauten sich beide Mannschaften gemeinsam die Partie der HGR-Ersten gegen Rheinbach an. „Auf dem Feld geht es schon mal ordentlich zur Sache“, sagte der Rader Abwehrchef Frederic Seifert. „Hinterher ist das dann aber vergessen.“

Auf dem Remscheider Weihnachtsmarkt war die HGR II am späteren Abend dann aber alleine . . .

Tore HGR II: Müller, Franz (je 5), T. Wittmaack (4), Stausberg, Kinder (je 3), Pfeiffer (3/2), Jungjohann, Merckelbach (je 1).

Tore HSG: Franken (7), Sahan (6), Y. Faust (5/2), Jäschke, Festag (je 3), Peppinghaus, Jähnichen (je 2), Grassow, Seifert (je 1).

Wermelskirchener TV – TV Witzhelden 24:21 (13:12)

Dank einer leidenschaftlichen Vorstellung siegte der WTV. „Die Mannschaft hat verstanden, dass sie jeden Gegner in dieser Liga schlagen kann, wenn sie leidenschaftlich kämpft“, sagte Trainer Jacek Krajnik, der vor dem Spiel deutliche Worte an sein Team gerichtet hatte: „So wie in Rade durften wir uns nicht noch einmal präsentieren.“ Dies gelang, weil Linksaußen Julian Benscheidt einen Sahnetag erwischt hatte und Nils Siebert in ungewohnter Abwehrrolle als vorgezogener Störenfried gut funktionierte.

Trotzdem lagen die Wermelskirchener gegen Rainer Hantuschs Witzheldener, bei denen Lars Hepp wegen des parallel stattfindenden Spiels mit Drittligist Leichlingen fehlte und die Ex-WTVer keinen großen Einfluss nahmen, zehn Minuten vor dem Ende in Rückstand. „Dann sind wir aber nicht hektisch geworden“, lobte Krajnik. Tore: Benscheidt (9), Krutzki (5/1), Siebert (3), Wirths (2), Galla (2/1), Zimmer, Halbach, Hackländer (je 1).

Spielausfälle: Corona bei Ohligser TV und ATV Hückeswagen

Die Panther III waren vom Ohligser TV wegen Coronafällen um eine Verlegung gebeten worden und stimmten dieser sofort zu. Neuer Termin ist der 20. Januar 2022 um 20.30 Uhr.

Noch kurzfristiger musste der ATV Hückeswagen sämtliche Partien des Vereins an diesem Wochenende absagen, nachdem es einige Positivtests gegeben hatte. Darunter eben auch das Spiel der 1. Männer beim BHC III, für das es noch keinen neuen Termin gibt.

Mehr aus der Handballszene: Handball: VfL Gummersbach triumphiert bei Verfolger

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