Handball

HSG siegt gegen WTV, hat aber Sorgen

Zack, gleich ist der Ball drin. Sebastian Droste von der HSG Radevormwald/Herbeck steigt hoch und nutzt eine der zahlreichen Lücken in der Abwehr des Wermelskirchener TV. Marc Peppinghaus räumt ihm dabei den Weg frei.
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Zack, gleich ist der Ball drin. Sebastian Droste von der HSG Radevormwald/Herbeck steigt hoch und findet nutzt eine der zahlreichen Lücken in der Abwehr des Wermelskirchener TV. Marc Peppinghaus räumt ihm dabei den Weg frei.
  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
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Handball-Landesliga: Zwei Derbys mit HSG Rade/Herbeck gegen WTV und HGR II gegen ATV Hückeswagen. Außerdem DJK Unitas Haan II – HC BSdL.

HSG Radevormwald/Herbeck – Wermelskirchener TV 29:21 (18:14)

Das Nachbarschaftsduell ließ die Charakterzüge eines Derbys eigentlich komplett vermissen. Dafür war die HSG über weite Teile der Begegnung zu überlegen und kam nur Mitte der zweiten Hälfte kurz ins Grübeln, als der WTV auf 18:20 (49.) verkürzte. „Das Zittern hätte ich gerne vermieden“, sagte Christian Gritsch, Co-Trainer des Gastgebers.

„Aber es hatte auch mit den vielen Zeitverweisen zu tun, die wir in dieser Phase kassiert haben.“ Als die Rader wieder komplett waren, setzten sie sich flott wieder ab und hatten gegen zunehmend mehr resignierende Wermelskirchener nichts mehr zu befürchten.

„Unser Gegner wollte, wir nicht“, schilderte WTV-Trainer Jacek Krajnik seine Sicht der Dinge. „Ohne Emotionen kannst du ein solches Spiel nicht gewinnen.“

Dabei war es doch die Mannschaft seines Gegenübers Björn Frank, die hätte unter Schock stehen müssen. In der 22. Minute verletzte sich Rechtsaußen Lukas Pütz in einer unglücklichen Aktion möglicherweise schwer am Knie und wurde sofort aus der Halle gebracht. Schnell machte die Befürchtung die Runde, dass das Kreuzband wieder etwas abbekommen haben könnte. Es wäre nicht das erste Mal in der Laufbahn des Lennepers. In der Folge spielte die HSG für ihren Kameraden mit.

HSG-Tore: Jäschke (7/2), Droste (6), Schörmann (4/1), Molz, vom Werth (je 3), Pütz, Krause (je 2), Peppinghaus, Frank (je 1).

WTV-Tore: Krutzki (6/1), Schmitz (5), Knürenhaus (4/3), Zimmer (2), Halbach, Benscheidt, Loureiro Marques, Siebert (je 1).

HG Remscheid II – ATV Hückeswagen 40:28 (20:14)

Die Anfangsphase war aus Gästesicht noch passabel. „Wir haben einen ordentlichen Start hingelegt“, meinte Trainer Jens Greffin angesichts einer 7:5-Führung (10.). Das war es aber mit der ATV-Herrlichkeit.

Die HGR II setzte sich sukzessive ab „und gewann aufgrund ihrer Klasse verdient“, wie es Greffin ausdrückte. Seine Mannschaft konnte die Ausfälle nicht kompensieren. Dass Moritz Mettler nur stark angeschlagen mitwirken konnte, machte es nicht einfacher. Bei der anschließenden Weihnachtsfeier schwor man sich auf die Zeit nach der Winterpause ein. Greffin: „Wir müssen uns noch einiges erarbeiten.“

Hingegen war man bei der HGR II happy. Trainer Fabi Flüß formulierte: „Das war eine megagute Mannschaftsleistung. Wenn das doch nur mal immer so wäre.“ Eigentlich hatte man sich beim Gastgeber vorgenommen, sich vor allem auf die Abwehrarbeit zu konzentrieren. „Dass vorne letztlich 40 Tore raussprangen, war nicht der Plan gewesen“, gab Flüß ehrlich zu.

HGR-II-Tore: Merckelbach (9), Stausberg (8), B. Wittmaack (5), Pfeiffer (5/3), Franz, Reisdorf (je 4), N. Jungjohann (3), Weller, Kinder (je 1).

ATV-Tore: Bangert (9/5), Bonekämper (4), Mettler (4/1), L. Schotters, Botsch, N. Schotters, Koloczek (je 2), Cantow, Borisch, Greffin (je 1).

DJK Unitas Haan II – HC BSdL 34:17 (19:8)

Das war deftig. Die bislang so starken Soldaten gehen mit einer ordentlichen Packung in die Winterpause. Die heimstarken Haaner machten mit den stark ersatzgeschwächten Remscheidern kurzen Prozess, ließen ihnen nicht den Hauch einer Chance.

„Sportlich hatte das nicht den großen Wert“, meinte Trainer Björn Sichelschmidt. Gleichzeitig fasste er den bisherigen Saisonverlauf zusammen: „Mit Platz zwei und 18:6-Punkten bin ich zufrieden.“

Tore: Heppner (6), Hopp (3), Paulsen, Michel (je 2), S. Bersau, Hackländer, Nitsche, D. Bersau, Sonneborn (je 1).

Verlegung: Panther II gegen Vohwinkel erst im März

Die Partie der Bergischen Panther III gegen den Vohwinkeler STV wurde kurzfristig auf Ende März (28.3.) verlegt. Warum es dazu gekommen ist, konnte bei den Panthern III niemand offiziell mitteilen.

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