Handball

Der Hoffnungsträger heißt Heimansfeld

Michael Heimansfeld (im Hintergrund) weiß aus der vergangenen Saison noch genau, wie man gegen den TV Korschenbroich die Lücke findet. Vorne lauert Philip Rath. Foto: Michael Sieber
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Michael Heimansfeld (im Hintergrund) weiß aus der vergangenen Saison noch genau, wie man gegen den TV Korschenbroich die Lücke findet. Vorne lauert Philip Rath.
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HGR empfängt den TV Korschenbroich zum Spitzenspiel der Regionalliga.

Von Andreas Dach

Es ist ein Spitzenspiel. Daran lässt der Blick auf die Tabelle der Handball-Regionalliga keinerlei Zweifel. Die HG Remscheid empfängt an diesem Samstag um 19 Uhr in der Sporthalle Neuenkamp den TV Korschenbroich. Die Ausgangsposition: Beide haben mit 4:0-Punkten einen idealen Saisonstart hingelegt. Und beide bekommen nun durch das Zusammentreffen des Dritten (HGR) mit dem Spitzenreiter (TVK) die Gelegenheit, ihre bisherigen Auftritte handballerisch einzuordnen.

„Wir wissen die Lage realistisch zu bewerten“, bewahrt Remscheids Trainer Alexander Zapf vor dem Mega-Duell einen kühlen Kopf. Seine Mannschaft benötigte eine Menge Spielglück, um die beiden Auswärtsaufgaben erfolgreich zu bewältigen. Hingegen ließen die Korschenbroicher keinerlei Fragen offen. Sieg mit zehn Toren Differenz gegen die gewiss nicht schlechten Aldekerker, Sieg mit elf Toren Differenz beim Sonntagmorgen-Spiel in Dinslaken. Da darf man schon einmal Respekt zollen.

Zapf glaubt zu diesem Zeitpunkt der Spielzeit für sein Team an eine Siegchance, die „bei 30 Prozent“ liegt. Bedeutet: Der Gastgeber ist Außenseiter. Damit wird man gut leben können, keinesfalls aber eingeschüchtert gegen die Wolfs, Jägers und Schneiders auflaufen. Rückkehrer Henrik Schiffmann fällt mit einem Meniskusschaden aus. Die HGR weiß um ihre Qualität, die derzeit (noch) überwiegend in der Abwehr liegt. Da macht der Regionalligist schon arg viel richtig. „Wir müssen Korschenbroich die erste und zweite Welle wegnehmen“, weiß Zapf, wie man dem Gegner vom Niederrhein beikommt. Ist der TVK erst einmal gezwungen, sich mit der stabilen Defensive des Gastgebers auseinandersetzen zu müssen, könnte darin die Chance liegen. Die HGR darf sich also kaum technische Fehler leisten.

Rückraummann bekommt besondere Motivationsspritze

Die Stimmung bei der HGR ist bestens, die Trainingsbeteiligung liegt nahe 100 Prozent. Was mit dem guten Saisonstart zu tun haben dürfte, aber auch mit dem Konkurrenzkampf, der tobt. Vor allem Michael Heimansfeld brennt nach seiner Verletzung darauf, wieder in die Stammformation zurückzukehren. Gerade er hat gute Erinnerungen an den TV Korschenbroich. Als die Remscheider in der vergangenen Saison überraschend zu einem Remis kamen, war der Rückraumspieler mit elf Toren maßgeblich daran beteiligt. „Micha braucht noch zwei bis drei Wochen, bis er wieder richtig fit ist. Wir müssen ihn dosiert bringen.“ Eine Motivationsspritze könnte das Video sein, welches Heimansfeld von Zapf vorgesetzt bekommen hat. Mit den besten Szenen von seiner letztjährigen Gala. . .

Neuerung: Eine Viertelstunde nach dem Schlusspfiff lädt die HGR zu einer Pressekonferenz ein.

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