Handball

HGR: Veränderungen deuten sich an

Auf die Plätze, fertig, los: Bei der HG Remscheid hofft man sehr, dass Philipp Hinkelmann am Samstag gegen TuSEM Essen II wieder Anlauf nehmen kann. Der Rückraumspieler ist erkältet, will aber unbedingt mitmischen. Das hofft auch Phillip Rath (r.).
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Auf die Plätze, fertig, los: Bei der HG Remscheid hofft man sehr, dass Philipp Hinkelmann am Samstag gegen TuSEM Essen II wieder Anlauf nehmen kann. Der Rückraumspieler ist erkältet, will aber unbedingt mitmischen. Das hofft auch Phillip Rath (r.).
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Panther reisen in Liga drei nach Ostwestfalen – Zweite will Wiedergutmachung in Verbandsliga.

Von Andreas Dach

3. Liga: TBV Lemgo II – Bergische Panther (Sa., 18 Uhr). Heimfahrten mit dem Bus sind besonders schön, wenn man einen Sieg im Gepäck hat. Einer von mehreren Anreizen für die Panther, das Spiel in Ostwestfalen für sich zu entscheiden. Sonst könnten die zwei Stunden und mehr zurück von Augustdorf nach Burscheid lang werden. Augustdorf? Richtig gelesen. Die Partie findet nicht in Lemgo, sondern eben dort statt. Was Panther-Trainer Marcel Mutz sehr begrüßt: „Das ist etwas näher. Und die coole Halle ist meist gut besucht.“

Die Panther bangen um Henning Padeken.

Wie auch immer: Die Panther wollen den Oktober vergolden und die Punkteausbeute von 6:0 auf 8:0 erhöhen. Um dies zu realisieren, möchte man tunlichst nicht auf die Tabelle gucken. Die spuckt den Gastgeber nämlich als Viertletzten aus. Überheblichkeit ist aber nicht angesagt. Lemgo II hat viele Spiele nur hauchdünn verloren, unter anderem gegen die Spitzenteams aus Krefeld und Aldekerk. Zudem ist Mutz wieder einmal als Baumeister gefragt. Er muss ein Team zusammenzimmern, das den Widrigkeiten trotzt. Henrik Heider fehlt krankheitsbedingt, Henning Padeken zwickt es im Rücken. Sollte er auch nicht dabei sein, müssten im Abwehrbereich wieder Umbauarbeiten vorgenommen werden.

Es dürfte ein 50:50-Spiel werden. Was trotzdem für die Panther spricht: Sie müssen danach in den Bus steigen. Und was das bedeutet – siehe oben!

Regionalliga: HG Remscheid – TuSEM Essen II (Sa., 19.15 Uhr, Neuenkamp). Vielleicht ist es ja gut, dass die HGR bereits sechs Zähler auf dem Konto hat, werden die kommenden Wochen für den Regionalligisten doch sehr anspruchsvoll. Und das hat nicht alleine etwas mit der sportlichen Klasse der kommenden drei Gegner zu tun. Erst kommt TuSEMs Zweite am Samstag, dann geht es zum Bergischen HC II und danach zum HC Gelpe/Strombach. Alle Gegner sind in der Tabelle weiter vorne platziert. Nun wäre es nicht so, dass die Remscheider gegen das Trio chancenlos sind. Aber es hängt schon maßgeblich davon ab, welche Besetzung gerade aufgeboten werden kann. Und aktuell sieht es laut Trainer Alexander Zapf „verheerend“ aus. Kevin Suiters (Knöchel) fällt aus, Dominic Luciano ist krank, Dominik Jung beruflich verhindert. Da bleibt nur die Hoffnung, dass es bei Kaan Taymaz (Schulter) und Philipp Hinkelmann (erkältet) bis Samstag reicht. Zapf sagt: „Da müssen wir durch.“

Indes werden die Zukunftsplanungen bei der HGR vorangetrieben. So ist fix, dass Torhüter Tobias Geske seine Laufbahn im Frühsommer kommenden Jahres beenden wird. Geplant war dies schon länger, jetzt wird es zeitig offiziell gemacht. Stattdessen wird sich Geske noch mehr auf seine Tätigkeit als Sportlicher Leiter des Handball-Regionalligisten konzentrieren. So lautet die Absprache mit Geschäftsführer Tiberius Jeck. Bislang hatte Geske eine Doppelfunktion innegehabt.

Weitere Personalie: Pascal Hermann wird in der Spielzeit 2023/2024 bestenfalls noch Stand-by für die HGR zur Verfügung stehen, will seinen Fokus auf den Beruf legen. „Wir bedauern das sehr, müssen es aber akzeptieren“, betont Geske. „Er ist sportlich und charakterlich ein ganz feiner Kerl. Weshalb wir froh sind, dass der Pass bei uns bleibt.“

Verbandsliga: Bergische Panther II – DJK VfR Mülheim-Saarn (So., 17 Uhr, Max-Siebold-Halle). Gegen den Aufsteiger ist die Zweitvertretung der Panther Favorit. Da kann der jüngste Auftritt in Aufderhöhe noch so lasch, noch so enttäuschend gewesen sein. „Wir müssen unsere vorhandene Qualität einbringen“, sagt Trainer Erwin Reinacher. „Dann können wir auch über Punkte reden.“

Warum das Spiel in Solingen zu solch einem Rückschritt geworden war – handfeste Erklärungen dafür gibt es noch immer nicht. Wohl aber das glaubhafte Vorhaben, es wieder besser zu machen. Der Kader verändert sich nicht. Im Idealfall stößt ein Akteur aus der 3. Mannschaft dazu, um die Wechselmöglichkeiten zu vergrößern. Gefreut hat man sich bei den Panthern II über den Trainingsbesuch von Ben Vornehm. Nach seinem Kreuzbandriss wollte der Spieler endlich mal wieder Hallenluft schnuppern. Bis er wieder zum Einsatz kommen kann, wird es aber noch zwei bis drei Monate dauern.

Personalien

Mit der Verkündung der eigenen Personalie und dem geplanten Weggang von Pascal Hermann sind die Zukunftsplanungen bei der HG Remscheid nicht abgeschlossen. Torhüter Tobias Geske kündigt an: „In den nächsten Tagen gibt es noch mehr Input.“ Man darf gespannt sein . . .

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