Handball-Regionalliga

HGR unterliegt nach einem wilden Spiel in Bonn

Die Bonner konnten am Samstagabend in der Halle in Beuel so richtig feiern. Foto: Peter Kuhlendahl
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Die Bonner konnten am Samstagabend in der Halle in Beuel so richtig feiern.
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Das Spiel HG Remscheid gegen TSV Bonn rrh. hatte für die Zuschauer einiges zu bieten.

Von Peter Kuhlendahl

Remscheid/Bonn. 71 Tore. Hochspannung bis in die Schlusssekunde nach einem dramatischen Spielverlauf. Bei der 35:36 (19:18)-Niederlage der HG Remscheid am Samstagabend beim TSV Bonn rrh. wurde den Fans, sofern sie in der Uralt-Halle in Beuel von ihren Balkonplätzen überhaupt etwas sahen, einiges geboten.

„Das war doch eine super Unterhaltung“, betonte der Bonner Trainer Frank Berblinger. Derweil rang sein Gegenüber Alexander Zapf nach Worten, um die dritte Niederlage in Folge einzuordnen. „Mit der Angriffsleistung bin ich zufrieden. Aber unsere Abwehr. . .“

Ansonsten verkniff er sich ein Wort über die Leistung der beiden Unparteiischen Tobias Boos und Bence Mauritz, die beim wilden Spiel der beiden Teams einige Male die Übersicht verloren und am Ende auch mit ihren Entscheidungen das Zünglein an der Waage waren.

Berblingers Schachzug ist spielentscheidend

Spielentscheidend war indes ein Schachzug des früheren Remscheider Trainers Berblinger, der von Beginn an auf sehr offensive Deckungsvarianten setzte und bereits nach wenigen Minuten zum Teil in eine offene Manndeckung überging. „Ich kenne doch meine Ex-Spieler, die das gar nicht mögen“, erklärte er mit einem Augenzwinkern. Die kamen zwar trotzdem auf 35 Tore. Berblinger: „Wenn wir aber eine 6:0-Deckung gespielt hätten, wären wir abgeschossen worden.“

So entwickelte sich von Beginn an ein hektisches Spiel, in dem sich die Gäste nach 25 Minuten zum ersten Mal ein wenig deutlicher auf 16:13 absetzten, diesen Vorsprung aber nur hauchdünn in die Pause retteten.

Hin und her ging es dann nach dem Seitenwechsel. Auch als die Bonner nach 54 Minuten auf 34:32 stellten, war die Partie weiter völlig offen. Dominic Luciano verkürzte auf 33:34, der starke Achim Jansen glich zum 34:34 (57.) und zum 35:35 (58.) aus. Dann vergaben die Bonner ihre nächste Chance.

Zehn Sekunden vor dem Ende erzielte Nils Bullerjahn aber den Siegtreffer, nachdem Felix Handschke im Angriff den Ball verloren hatte. Ein Freiwurf von Michael Heimansfeld landete nach der Schlusssirene in der Mauer der Bonner, die dann nach einem wilden Spiel wild feierten.

Tore HGR: Jansen (8/5), Luciano (6), Hermann (5), Heimansfeld, Handschke (je 4), Hertz, Rath (je 3), P. Hinkelmann, F. Hinkelmann (je 1).

Mehr Handball im Bergischen: Spielabsagen: Nicht nur ein Spitzenspiel fällt aus

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