Handball

HGR startet Blindflug in der Kaiserstadt

Auch HGR-Kreisläufer Phillip Rath ist nach überstandener Krankheit wieder fit.                      Foto: Michael Sieber
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Auch HGR-Kreisläufer Phillip Rath ist nach überstandener Krankheit wieder fit.                      Foto: Michael Sieber
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Handball-Regionalliga: Remscheid muss am Samstagabend in Aachen ran.

Von Peter Kuhlendahl

Seit Mitte Januar läuft der Spielbetrieb in der Meisterschaft in der Regionalliga wieder. Ganze drei Partien – allesamt auswärts – konnte die HG Remscheid in den vergangenen zwei Monaten aber erst absolvieren. Immer wieder führten Coronafälle im eigenen Kader oder beim Gegner zu Absagen der Begegnungen. Ihren letzten Auftritt hatte die HGR beim Sieg in Königswinter vor drei Wochen.

An diesem Samstag geht es mit gemischen Gefühlen nun in die Kaiserstadt. Dort müssen die Remscheider um 19.30 Uhr beim BTB Aachen ran. „Mit gemischten Gefühlen deswegen, weil wir uns wie am Ende einer Vorbereitung auf den Beginn der Meisterschaft fühlen. Mit dem entscheidenden Nachteil, dass wir in der Zeit nicht ein Testspiel absolvieren konnten“, berichtet Trainer Alexander Zapf.

Aus diesem Grund glaubt er, dass seine Schützlinge und er in Aachen in einen absoluten Blindflug gehen. „Das Training war gut. Die Stimmung ist prima. Wir wissen aber überhaupt nicht, wo wir stehen“, erklärt der Coach. Allerdings wollen die Remscheider im belgisch-niederländischen Grenzgebiet ihre jüngste Siegesserie weiter ausbauen. Und sich für die bitter Pleite gegen die Aachener im Hinspiel revanchieren. In eigener Halle kassierten die HGR im vergangenen Herbst in letzter Sekunde den Gegentreffer zur 30:31-Niederlage.

Der HGR-Kader ist mittlerweile fast vollständig

Positiv sei einzig, dass bis aus den langzeitverletzten Felix Handschke, der zwar wieder trainiert, für den ein Einsatz aber erst in ein paar Wochen infrage kommt, ansonsten alles an Bord ist. Keeper Tobias Geske ist zwar noch nicht wieder völlig fit, kann aber zumindest auf der Bank sitzen. Dafür steht dem Einsatz des zuletzt erkrankten Phillip Rath nichts im Wege.

Wobei: Die vielen abgesagten Spiele – wie auch in dieser Woche, als die Partie gegen Neuss ausgefallen ist – haben gezeigt, dass sich an der personellen Situation angesichts der Pandemie sehr schnell etwas ändern kann. Das weiß auch Alexander Zapf, der bis Samstag-Nachmittag manch einen bangen Blick auf sein Handy werfen dürfte.

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