Handball

HGR muss Hoffnung endgültig begraben

Auch Dominic Luciano (r.) spielt in der neuen Saison für die HGR. Foto: Michael Sieber
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Auch Dominic Luciano (r.) spielt in der neuen Saison für die HGR.
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Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur 3. Liga ist kein Thema mehr.

Von Peter Kuhlendahl

Die Selbstzweifel waren in den vergangenen Tagen immer größer geworden. Jetzt haben die Verantwortlichen der HG Remscheid auch endgültig Gewissheit: Eine Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur 3. Liga ist kein Thema mehr. „Auf der einen Seite ist das sehr bitter. Auf der anderen geht die Gesundheit natürlich vor“, erklärt HGR-Trainer Alexander Zapf.

Endgültig abgenommen wurde allen Beteiligten die Entscheidung am Ende schließlich von der Stadt Remscheid. An die hatte der Regionalligist die Anfrage gerichtet, ob es möglich sei, in der kommenden Woche wieder mit dem Training zu beginnen. „Das dies bei den aktuellen Inzidenzzahlen unmöglich ist, ist uns in den letzten Tagen immer deutlicher geworden“, betont Zapf. „Angesichts der Situation konnte auch keine andere Entscheidung gefällt werden“, sagt der designierte HGR-Geschäftsführer Tiberius Jeck, der auch einräumt, dass man froh sei, jetzt Gewissheit zu haben.

Der Verband hatte allen Clubs, die um den Aufstieg spielen wollten, eine Frist bis Ende dieser Woche gestellt, sich zu erklären. Die eigentliche Runde würde dann zwar erst wahrscheinlich im Juni über die Bühne gehen. Allerdings hätten die Remscheider nach der monatelangen Pause spätestens in der kommenden Woche ins Training einsteigen müssen, um halbwegs wettbewerbsfähig zu sein. An der Aufstiegsrunde teilnehmen werden nun wohl die SG Ratingen, der TV Korschenbroich, der OSC Rheinhausen und die 2. Mannschaft von TuSEM Essen. Die stellt der aktuelle Geschäftsführer Ralf Hesse indes komplett in Frage: „Ich habe dem Verband bei unserer Absage geraten, dass er die komplette Runde streichen sollte, da ein fairer Wettbewerb nicht möglich ist.“

Die Kaderplanung ist so gut wie abgeschlossen

Die HGR-Verantwortlichen und auch die Spieler werden die Entwicklung in den kommenden Tagen erst einmal sacken lassen. Am kommenden Dienstag „sehen“ sich dann alle in einer Videokonferenz wieder. „Und dann planen wir, wie unser nächster Plan aussieht“, meint Zapf mit einem Augenzwinkern. Angesichts der Inzidenzzahlen werden alle Überlegungen eher mit angezogener Handbremse angegangen. So besteht zumindest die vage Hoffnung, im Laufe des Frühsommers wieder ins halbwegs normale Training einzusteigen.

Derweil haben die Verantwortlichen ihre Hausaufgaben in Sachen Kader für die neue Saison fast schon erledigt. Auch die drei Kreisläufer Sebastian Schön, Dominic Luciano und Philipp Rath haben ihre Verträge verlängert. Damit kann die HGR mit der fast identischen Mannschaft wie in der abgebrochenen Saison 2020/21 wieder ins Rennen gehen. „Mit dem Team haben wir uns ja bis zum Abbruch super geschlagen“, betont Jeck. „Und mit Korschenbroich auch eines der Topteams geschlagen“, ergänzt Zapf, dem bei diesen Worten allerdings noch einmal richtig bewusst wird, wie bitter die nun endgültige Entscheidung ist.

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