Handball

HGR kassiert den Knockout in der Schlusssekunde

Michael Heimansfeld erspähte oft Lücken in der BTB-Deckung – seine elf Tore reichten aber nicht. Foto: Michael Sieber
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Michael Heimansfeld erspähte oft Lücken in der BTB-Deckung – seine elf Tore reichten aber nicht.
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Remscheider Regionalligist unterliegt in der Halle Neuenkamp gegen Aachen.

Von Peter Kuhlendahl

Was für ein bitterer Abend in der gut besuchten Sporthalle Neuenkamp. Da zeigten die Handballer der HG Remscheid in der Regionalliga wieder eine tolle Moral, drehten eine fast schon verlorene Partie, um am Ende doch als Verlierer von der Platte zu gehen. 30:31 (15:18) lautete schließlich der Endstand, den die Spieler des BTB Aachen lautstark mit Siegertänzen feierten. „So eine Sch. . . Da kannst du besser mit vier Toren verlieren als so“, entfuhr es HGR-Keeper Tobias Geske, der in der Schlusssekunde den Wurf von BTB-Linksaußen Felix Saive-Pinkal passieren lassen musste.

Auf der Gegenseite ereignete sich beim letzten Angriff der Remscheider eine Situation, die auch nach Spielschluss die Gemüter erhitzte. Die beiden Unparteiischen Michael Hafenrichter und Roland Pick, die übrigens aus der Nähe von Aachen stammen, hatten Zeitspiel angezeigt. „Dann hat mir einer gesagt, wir hätten noch einen Pass“, erklärte Michael Heimansfeld, warum er aus einer eher aussichtslosen Position abschloss. Von der Ansage wollte anschließend aber keiner mehr etwas wissen. Ärgerlich für die Gastgeber war auch die Verteilung der Siebenmeter. Zwei bekamen die Remscheider zugesprochen, gleich acht gingen auf das Konto der Aachener.

Die Leistung gleicht einer rasanten Achterbahnfahrt

„Das ist echt ärgerlich, wenn man so verliert. Die Jungs haben wieder einen tollen Einsatz gezeigt und alles gegeben“, betonte HGR-Coach Alexander Zapf. Allerdings wusste auch er, dass die Leistung seiner Schützlinge in den 60 Minuten eher einer Achterbahnfahrt glich. Und das Auslassen bester Torchancen und haarsträubende technische Fehler sorgten dafür, dass sie ständig einem teils klaren Rückstand hinterherliefen.

Bis zur 55. Minute. Da glich Philip Rath, der in der Schlussphase dann aber eine doppelte Zeitstrafe wegen eines Fouls und Meckerns erhielt und so seinem Team einen Bärendienst erwies, zum 28:28 aus. Heimansfeld und Florian Hinkelmann, der nach seiner langen Verletzungspause zum ersten Mal wieder dabei war, sorgten für das 29:28 (57.) beziehungsweise 30:29 (59.). Die Aachener glichen aber aus und hatten in der Schlusssekunde schließlich das Glück auf ihrer Seite.

HGR-Tore: Heimansfeld (11/3), Rath (6), Pütz, Hertz (je 4), Hermann, P. Hinkelmann (je 2), F. Hinkelmann (1).

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