Handball

HGR ist gegen Schlusslicht in der Pflicht

HGR-Rechtsaußen Lukas Pütz wird am Samstag wieder in der Halle Neuenkamp in der Offensive seinen Mann stehen. Foto: Michael Sieber
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HGR-Rechtsaußen Lukas Pütz wird am Samstag wieder in der Halle Neuenkamp in der Offensive seinen Mann stehen.
  • Peter Kuhlendahl
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Panther treten in der 3. Liga in Gensungen an – Remscheid empfängt in der Regionalliga Rheinbach.

ESG Gensungen/Felsberg – Bergische Panther (Sa., 19.30 Uhr). Wenn es in der Liga ein Team mit zwei Gesichtern gibt, dann die Hessen. „Es ist ein großer Unterschied, ob sie auswärts oder in ihrer eigenen Halle spielen“, meint Panther-Trainer Marcel Mutz, der seine Schützlinge warnt, zu viele Gedanken an das Hinspiel (31:17) zu verschwenden, und sie lieber daran erinnert, dass der Gegner sich Spitzenreiter Krefeld am vergangenen Wochenende nur mit 29:30 geschlagen geben musste.

Heimstärke hin oder her. Fakt ist allerdings auch, dass die Hessen in der Hinrunde bisher erst ein Spiel gewinnen konnten und ein Remis erreichten. Damit rangieren sie auf dem vorletzten Tabellenplatz. „Damit stehen sie mit dem Rücken zur Wand, wenn sie noch den Gang in die Abstiegsrunde verhindern wollen“, sagt der Panther-Coach, der mit seinen Schützlingen nach dem Sieg beim TuS Volmetal aktuell über dem Strich steht. Und genau dort wollen sie auch bleiben. Aus diesem Grund ist ein Sieg am Samstag Pflicht. „Die komplette Rückrunde besteht meiner Meinung nach jetzt aus Endspielen für uns. Die Liga spielt in dieser Saison einfach verrückt“, betont der Coach, der selbst auch Woche für Woche von Ergebnissen überrascht wird.

Wichtig ist deshalb, dass die jüngste Erfolgsserie mit zwei Siegen ausgebaut wird. Am besten bis zur Weihnachtspause. Da warten auf die Panther noch die Spiele gegen die 2. Mannschaft des TuSEM Essen am Freitag, 3. Dezember, und die Partie beim Longericher SC am 11. Dezember. Mutz: „Die beiden jüngsten Siege haben gut getan. Und wir sind gewappnet.“

Für die Aufgabe in Hessen können die Panther auf den aktuell besten Kader setzen. Auch Justus Ueberholz wird mit seiner Handverletzung aus der letzten Partie auf die Zähne beißen. Derweil gab es bei der ESG am vergangenen Wochenende ein wenig Wirbel wegen Coronafällen. Zwei Spieler sind infiziert und befinden sich in Quarantäne. Der Rest ist negativ getestet. Sich noch einmal testen werden sich auch die komplett geimpften Panther-Spieler und der Rest des Trosses, bevor er in den Mannschaftsbus klettert.

Regionalliga: HG Remscheid – TV Rheinbach (Sa., 19 Uhr, Neuenkamp). Verletzungssorgen hin oder her. Ein Sieg ist am Samstagabend für die Remscheider Pflicht, wenn der Tabellenletzte in der Halle Neuenkamp seine Aufwartung macht. „Grundsätzlich ist das natürlich richtig. Allerdings wird das Spiel angesichts unserer personellen Situation kein Selbstläufer“, sagt HGR-Trainer Alexander Zapf, der eindringlich davor warnt, das Schlusslicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Zumal die Gäste, die in der Nähe von Bonn zu Hause sind, ihre Partien oft nur knapp verloren haben. Allerdings sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass das Ligaschlusslicht am vergangenen Spieltag vor zwei Wochen eine dicke Heimpleite (21:36) gegen den OSC Rheinhausen kassiert hat.

Die zweiwöchige Spielpause hat den Remscheidern in personeller Sicht ein wenig geholfen. So sind die zuletzt verletzten Achim Jansen und Dominic Luciano wieder ins Training eingestiegen. „Allerdings mit großen Abstrichen“, sagt Zapf einschränkend, der allenfalls hofft, dass Jansen am Samstag wieder zum Einsatz kommen könnte. Die langzeitverletzten Sebastian Schön und Felix Handschke stehen der HGR auch weiterhin nicht zur Verfügung.

Ein Erfolgserlebnis gab es für den Regionalligisten am Mittwochabend. Im Halbfinale des HVN-Pokals hat sich der Regionalligist mit 32:22 (16:12) beim Verbandsligisten Cronenberger TG durchgesetzt. Im Endspiel trifft die HGR nun auf den Ligakonkurrenten interaktiv Handball aus Ratingen. Wann diese Partie ausgetragen wird, steht noch nicht fest. Dem Gewinner winkt die Teilnahme am nationalen Amateurländerpokal.

In Wuppertal entwickelte sich ein typisches Spiel eines Favoriten bei einem Underdog. Einzig zu Beginn war die Partie ausgeglichen. Unter dem Strich hatten die Remscheider aber keine Mühe. Ben Thalmann, der insgesamt fünf Tore erzielte, gelang der 30. Treffer, was ihn eine Kiste Bier für seine neue Mannschaft kosten wird.

Verordnung

Seit Mittwoch ist in NRW die neue Coronaschutz-Verordnung in Kraft. Für den Vereins- und Verbandssport wird die 2G-Regel angewendet. Bedeutet, dass bei der HGR am Samstag nur geimpfte oder genesene Spieler mitwirken dürfen. Auch für alle Besucher der Halle gilt diese Regel. Für die Zuschauer gilt dies auch bei den Begegnungen der 3. Liga. Da es sich hier aber offiziell um Profiligen handelt, ist für die Spieler noch die 3G-Regel in Kraft. Notwendig ist ein PCR-Test, der maximal 48 Stunden alt sein darf.

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